radio3 am Nachmittag, 20.07.2026:
Die Gruppenausstellung „herzwärts wild“ im Packhof Frankfurt (Oder) zeigt Werke von Künstlerinnen, die in der DDR sozialisiert wurden und stellt sie Positionen von Künstlerinnen der Volksrepublik Polen gegenüber. Malereien, Collagen, Handzeichnungen aber auch Fotografien und Plastiken verarbeiten die Erfahrungen der Umbrüche der 1980er und 1990er Jahre.
Auf radio3 spricht die Kuratorin Anna Ebert darüber, welche Künstler und Künstlerinnen ausstellen und was Besuchende erwartet. anhören…
Vgl. auch https://www.berliner-zeitung.de/article/kunst-von-beiden-seiten-der-oder-erinnert-an-utopien-und-brueche-10304164
19.07. – 27.09.2026 „herzwärts wild“, (Ost)deutsche und polnische Künstlerinnen der 1980er und 1990er Jahre. Packhof, Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11, 15230 Frankfurt (Oder), Di – So 11:00 – 17:00 Uhr
Grit Krause, in: mdr Kulturdesk, 19.07.2026:
Die Robotron-Kantine in Dresden nimmt in ihrer aktuellen Ausstellung „Produktive Unruhe“ die Kunst der DDR genauer in den Blick. Ein passender Ort, um sich dort mit der US-amerikanischen Kunsthistorikerin April Eisman zu treffen, die gerade am Institut für Kunst- und Musikgeschichte an der TU Dresden über DDR-Künstlerinnen und -künstler forscht. Über ihre Sicht auf die ostdeutsche Kunst. anhören…
Die Ausstellung Allegorien des Lebens. Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer widmet sich den Bildern als Botschaft in der Kunst der DDR. Seit den 1970er Jahren griffen Künstler:innen verstärkt auf klassische Mythen und literarische Stoffe zurück, um mithilfe heroischer Figuren Kritik zu formulieren und gesellschaftliche Fragen zu verhandeln.
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100 Jahre Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer ist ein Ausstellungsprojekt der Kunstsammlungen Chemnitz, des Museum der bildenden Künste Leipzig und der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen. weiterlesen…
Kunstsammlungen Chemnitz, Kunstsammlungen am Theaterplatz, 3. Okt. 2026 – 11. Apr. 2027
Im Herbst 2026 eröffnet DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam eine umfassende Retrospektive, die sich dem komplexen künstlerischen Schaffen von Annemirl Bauer (1939 – 1989) widmet – darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier, Collagen und Objekte. Die Ausstellung zeigt eine kritische und unabhängige Stimme aus der DDR und eine Künstlerin, die lange aus dem künstlerischen Kanon ausgeschlossen blieb. Ihre Werke sind Zeugnisse ihres Selbstverständnisses als Malerin und einer kompromisslosen Beobachterin, die sich fortwährend für soziale Gerechtigkeit einsetzte und gegen die Repressionen der SED-Politik aufbegehrte.
Die Ausstellung wird kuratiert von Marie Gerbaulet mit Luisa Bachmann als kuratorischer Assistentin. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Amrei Bauer, Nachlassverwalterin sowie Gründerin und Leiterin des Annemirl Bauer Hauses in Brandenburg.
Quelle: https://dasminsk.de/ausstellungen/8058/annemirl_bauer
Annemirl Bauer. Bruch ist in der Welt. 5.9.2026 — 7.2.2027
Annemirl Bauer
05. September 2026 – 07. Februar 2027
Eine Ausstellungsempfehlung von Silke Hennig, radio3 am Morgen, 25.06.2026:
17 Jahre lang unterhielt die DDR ein Zentrum für Kunstausstellungen – kurz: ZfK. Es organisierte Ausstellungen mit Kunst aus der DDR im Ausland und mit internationaler Kunst im Inland. 1990 wurde es aufgelöst. Seine Bestände an grafischer Kunst – rund 10 000 Werke – übernahm das bundesrepublikanische Institut für Auslandsbeziehungen, ifa, das ebenfalls der Förderung des Kulturaustauschs auf internationaler Ebene dient. Jetzt setzt sich die ifa-Galerie in Berlin mit diesem Bestand und der Arbeit des ZfK auseinander. „Rauschen: Echos einer Institution“ bildet den Auftakt für eine ganze Reihe weiterer Ausstellungen an verschiedenen Orten in Berlin und Dresden zu verschiedenen Aspekten von Arbeit und Wirken des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR. anhören…
ifa-Galerie Berlin Rauschen. Echos einer Institution, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin, 26.06. bis 27.09.2026, Di bis So 14 bis 18 Uhr | Do 14 bis 20 Uhr | Mo und an Feiertagen geschlossen. Eintritt frei.
Lilly Böhm, in: Deutschland Archiv, 19.6.2026:
Núria Quevedo war eine spanische Künstlerin in der DDR. In ihren kraftvoll-melancholischen Bildern verarbeitete sie ihr Exil und bereicherte mit ihrer einzigartigen Bildsprache die deutsche Malerei. weiterlesen…
Frank Wilhelm, in: nordkurier, 7.6.2026:
Der bekannte Maler Wolfram Schubert feiert am 30. September seinen 100. Geburtstag. In seiner früheren Heimatstadt hat er bleibende Spuren hinterlassen. weiterlesen…
Die Ausstellung „Wolfram Schubert. Zum Hundertsten“ wird am 10. Juni um 17 Uhr eröffnet. Sie läuft bis 30. August in der Kunstsammlung. Zur Vernissage kommt der in Gardelegen lebende Maler nicht. Dafür wird Schubert am 9. Juli um 17 Uhr zu einer Lesung aus seiner Autobiografie erwartet. https://www.kunstsammlung-neubrandenburg.de/Ausstellungen-Besuch/Ausstellungen/Vorschau/IM-HIER-IM-JETZT-Wolfram-Schubert-Zum-Hundertsten.php?object=tx,3401.4&ModID=11&FID=3401.216.1&NavID=3401.32&kuo=2
In der Ausstellung werden Werke von drei Brüder-Paaren gezeigt. Gleichzeitig sind sie alle Brüder im Geiste. Sie teilen ergänzend eine gemeinsame Kulturlandschaft, eine gemeinsame Kunstauffassung in Bezug auf Qualität und sie sind maßgeblich von Bernhard Heisig, der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig geprägt. Einflüsse der anderen wichtigen Städte wie Dresden, Halle, Chemnitz und Berlin, deren Hochschulen für Malerei oder Museen sind nicht zu vernachlässigen, denn es gab zwischen ihnen einen regen Austausch und intensive Inspiration. Herkunft, Art der Ausbildung und künstlerische Prägung werden von ihnen geteilt. weiterlesen…
Ausstellung „Brüder – KulturErben ostdeutscher Malerei“: Villa Bergstraße 50 (Nähe Naturfreundehaus – im Navigationsgerät Bergstraße 48 eingeben) 63517 Rodenbach/Oberrodenbach SA 6.6. – SO 7.6.2026 und FR 12.6. – 14.6.2026, jeweils von 13.00 – 18.00 Uhr, Eintritt frei
Sarah Alberti, in: taz, 1.6.2026:
Ein Gespräch mit Jenny Graser, Kuratorin am Museum der bildenden Künste Leipzig, über DDR-Kunst heute, Punk damals und den ewigen Max Beckmann. weiterlesen…
Anlässlich des 75. Geburtstags der Cottbuser Kunstszenegröße Hans Scheuerecker zeigt das BLMK eine Ausstellung mit wichtigen Werken des Künstlers aus der eigenen Sammlung sowie externen Leihgaben. weiterlesen…
Siehe auch https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20260529_1930/vernissage-scheuerecker.html
30.5. – 23.8.26 | Cottbus | CB Dieselkraftwerk, Uferstraße/Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus, dienstags bis sonntags 11 bis 19 Uhr