CFP: Privatsammlungen in der SBZ und DDR (Chemnitz, 17-18 Sep 26)

From: Jasmin Kienberger
Date: Sep 30, 2025
Subject: CFP: Privatsammlungen in der SBZ und DDR (Chemnitz, 17-18 Sep 26)

Kunstsammlungen Chemnitz–Kunstsammlungen am Theaterplatz, 17.–18.09.2026
Eingabeschluss : 28.11.2025

[English version below]

Tagung des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen Chemnitz.

Die Geschichte des privaten Sammelns in der SBZ und in der DDR ist, abgesehen von wenigen Einzelfallstudien, weitgehend ungeschrieben, wie die Wissenschaftler Thomas Rudert und Gilbert Lupfer im Jahr 2016 resümierten.

Fast zehn Jahre später hat sich daran wenig geändert. Doch mit der zunehmenden Aufmerksamkeit für die SBZ/DDR als „Unrechtskontext“, in dem Kulturgüter in Bewegung kamen, und mit der steigenden Zahl von Forschungsprojekten, die sich mit staatlichen Eingriffen in diese Bewegungen beschäftigen, ist es an der Zeit, eine genauere Analyse privater Sammlungen in diesen Kontexten zu versuchen.

Inwieweit war es möglich, Privatsammlungen in der SBZ und in der DDR zu erhalten oder aufzubauen? Wie wurden diese Sammlungen zusammengeführt und was ist aus ihnen geworden? Welche Verbindungen bestanden in diesen Kontexten zwischen privaten und öffentlichen/musealen Sammlungen? Welche Ressourcen stehen heute für die Erforschung dieser Privatsammlungen zur Verfügung und wie kann uns dies bei der Provenienzforschung mit Blick auf die SBZ, die DDR sowie auf frühere Unrechtskontexte helfen? Was sagt uns die Geschichte dieser Sammlungen über den spezifischen Kontext von SBZ/DDR von 1945 bis 1990?

Unter Privatsammlungen verstehen wir Sammlungen von Kulturgütern, darunter Werke der Bildenden Kunst (Malerei, Skulptur und Arbeiten auf Papier), aber auch Objekte der Angewandten Kunst und des Designs, die nicht aus öffentlichen, sondern aus privaten Mitteln aufgebaut wurden.
Wir freuen uns über Vorschläge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie von Museumsfachleuten in jeder Phase ihrer Karriere für 20-minütige Vorträge zu den folgenden Themen:
– Fallstudien zu Privatsammlungen aus der Vorkriegszeit und ihrem Schicksal in der SBZ/DDR
– Fallstudien zu neuen Sammlungen, die in der SBZ/DDR aufgebaut wurden
– Galerie- und Verkaufsnetzwerke, die den Aufbau von Sammlungen ermöglichten
– Netzwerke von Privatsammler:innen um Künstler:innen in DDR
– Präsentation von Privatsammlungen
– Privatsammlungen und Verbindungen zur Wissenschaft
– Das Schicksal der Privatsammlungen in der SBZ/DDR, u. a.: Beschlagnahme durch den Staat und anschließende Verkäufe; Schenkungen, u. a. an staatliche Einrichtungen in Ostdeutschland und darüber hinaus
– Die Schicksale der SBZ/DDR-Privatsammlungen nach 1990

Die Tagung findet am 17. und 18. September 2026 in den Kunstsammlungen Chemnitz–Kunstsammlungen am Theaterplatz statt.

Einreichungen sind bis 17 Uhr deutscher Zeit am Freitag, den 28. November 2025, per E-Mail mit dem Betreff „Privates Sammeln SBZ/DDR“ an die Organisatoren Jun.-Prof. Dr. Lucy Wasensteiner (Universität Bonn), Dr. Anne-Kathrin Hinz (Universität Bonn) und Marie Winter (Kunstsammlungen Chemnitz, Carlfriedrich Claus Archiv) zu richten, unter BonnChemnitz2026@uni-bonn.de. Bitte fassen Sie in einer PDF-Datei zusammen:
– Vortragstitel (ggf. Arbeitstitel) und ein Abstract (max. 300 Wörter) für einen 20-minütigen Vortrag
– aktueller Lebenslauf (max. 250 Wörter)

Derzeit werden Fördermittel zur Deckung der Reise- und Unterbringungskosten beantragt. Eine Publikation der der angenommenen Beiträge ist geplant.

Conference of the Institute of Art History of the University of Bonn in cooperation with the Kunstsammlungen Chemnitz

The history of private collecting in the Soviet Occupation Zone and in the German Democratic Republic is, apart from a few individual case studies, largely unwritten, as the scholars Thomas Rudert and Gilbert Lupfer wrote in 2016.

Almost ten years later, little has changed. But with the increasing attention to the SBZ/GDR as a „context of injustice“ in which cultural assets were brought into circulation, and with the increasing number of research projects dealing with state intervention in these movements, it is time to attempt a more detailed analysis of private collections in these contexts.

To what extent was it possible to preserve or build up private collections in the SBZ and the GDR? How were these collections brought together and what became of them? What connections existed between private and public/museum collections in these contexts? What resources are available today for researching these private collections and how can this help us in provenance research with regard to the SBZ, the GDR and earlier contexts of injustice? What does the history of these collections tell us about the specific context of the SBZ/GDR from 1945 to 1990?

By private collections, we mean any collections of cultural assets, including works of fine art (painting, sculpture and works on paper), but also objects of applied art and design that were built up from private funds.

We welcome suggestions from scholars and museum professionals at every stage of their careers for 20-minute talks on the following topics:
– Case Studies on Pre-War Private Collections and Their Fate in the SBZ/GDR
– Case Studies on New Collections Built Up in the SBZ /GDR
– Gallery and sales networks that allowed collections to be built
– Networks of private collectors around artists in the GDR
– Presentation of private collections
– Private Collections and Connections to Academia
– The fate of private collections in the SBZ /GDR, including: State confiscation and subsequent sales; Gifts, including to state institutions in East Germany and beyond
– The fates of SBZ/GDR private collections after 1990

The conference will take place on 17 and 18 September 2026 at the Kunstsammlungen Chemnitz–Kunstsammlungen am Theaterplatz.

Submissions must be sent by 5 p.m. German time on Friday, November 28, 2025, by e-mail with the subject „Private Collecting SBZ/GDR “ to the organisers Jun.-Prof. Dr. Lucy Wasensteiner (University of Bonn), Dr. Anne-Kathrin Hinz (University of Bonn) and Marie Winter (Kunstsammlungen Chemnitz, Carlfriedrich Claus Archive), via BonnChemnitz2026@uni-bonn.de. Please summarize in one PDF file (in German or English):
– Presentation title (working title if applicable) and an abstract (max. 300 words) for a 20-minute presentation
– Current CV (max. 250 words)

Subsidies are currently being applied for to cover travel and accommodation costs. A publication of the accepted contributions is planned.

Reference / Quellennachweis:
CFP: Privatsammlungen in der SBZ und DDR (Chemnitz, 17-18 Sep 26). In: ArtHist.net, Sep 30, 2025. <https://arthist.net/archive/50745>.

Neue Leitung und Museumspädagogik in der Kunstsammlung Neubrandenburg

Strelitzius, 25.9.2025:

Besonders die Auseinandersetzung mit Kunst nach 1945 und den prägenden Erfahrungen der DDR soll künftig stärker berücksichtigt werden. Zugleich kündigt [Ulrike] Pennewitz an, die wissenschaftliche und kuratorische Arbeit von Dr. Elke Pretzel, die zum Jahresende in den Ruhestand tritt, fortzuführen und weiterzuentwickeln. weiterlesen…

Vgl. auch https://www.nordkurier.de/regional/neubrandenburg/neubeginn-an-der-kunstsammlung-doch-der-ost-blick-bleibt-wichtig-3956375

Bekannte Künstler treffen sich und stellen in Wittenberg aus

Marcel Duclaud, in: Mitteldeutsche Zeitung, 28.09.2025:

Cranach-Museum zeigt eine besondere Ausstellung zum Freundeskreis Strawalde, auch mit Arbeiten von Baselitz und A.R. Penck. Sammlung könnte einst nach Wittenberg kommen. weiterlesen…

„35 Jahre Deutsche Einheit – Positionen ostdeutscher Malerei“

Ausstellung in der Villa Bergstraße 50 – Rodenbach-Oberrodenbach

(pm/ea) -Zur Ausstellung „35 Jahre Deutsche Einheit – Positionen ostdeutscher Malerei“ lädt Egbert V.F. Erbe in die Villa Bergstraße 50 – Rodenbach-Oberrodenbach ein. weiterlesen…

Die Ausstellung „Behauptung 35 – Positionen ostdeutscher Malerei“ findet vom 2.10. bis 12.10. 2025 in der Villa Bergstraße 50 in Rodenbach/Oberrodenbach statt.
Der Eintritt ist frei, die Öffnungszeiten: Donnerstag 2.10. bis Sonntag den 5.10. und Freitag 10.10. bis Sonntag 12.10.2025 (jeweils 13 bis 18 Uhr).

Wolfram Schubert überrascht zum 99. Geburtstag mit neuer Ausstellung

Eva-Martina Weyer, in: Nordkurier, 13.9.2025:

Tätig zu sein bis ins hohe Alter ist für den Maler und Grafiker Wolfram Schubert ein Glück. In den vergangenen Tagen hat er seine Werke für eine große Ausstellung geordnet. Die Schau trägt den Titel „Und ab morgen werde ich 100“. Das ist mutig gemeint und nicht übertrieben: Am 30. September feiert Wolfram Schubert seinen 99. Geburtstag. weiterlesen…

In der Galerie Schöne Höhe in Pirna bei Dresden sind ab 30. September um 15 Uhr Werke aus 70 Jahren seines Schaffens zu sehen.

Burg Beeskow: Oral-History-Projekt zu Kunst aus der DDR

radio3-Reporter Tomas Fitzel war vor Ort, 11.08.2025:

Im Museum Utopie und Alltag, neben der Burg Beeskow, werden 17.500 Werke im Depot archiviert, deren Ankäufe einst der Kulturfonds der DDR finanziert hatte und die in öffentlichen Gebäuden ausgestellt waren, zum Beispiel in Erholungsheimen oder Schulungszentren. Nach 1990 wurden sie aus dem öffentlichen Raum wieder entfernt.

Lange wurde darum gerungen, wie man mit dieser Auftragskunst der DDR umgehen sollte. Jetzt möchte ein Videoprojekt diese Kunst wieder zum Sprechen bringen. anhören…

Vgl. auch https://osftv.de/2025/08/05/oral-history-projekt-zu-kunst-aus-der-ddr/

Künstler-Ehrung: Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte würdigt Walter Womacka zum 100. Geburtstag

Pressemitteilung vom 05.09.2025:

Von Montag, 15. bis Freitag, 26. September 2025 ehrt das Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte der Volkssolidarität (Marzahner Promenade 38, 12679 Berlin) den Maler und Künstler Walter Womacka. Anlass ist dessen 100. Geburtstag.

Walter Womacka wurde am 22. Dezember 1925 geboren und starb am 18. September 2010. Er prägte die Kunst in der DDR sowohl mit Gemälden und Grafiken als auch mit Werken im Bereich der baugebundenen Kunst in Berlin. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen das Mosaik-Fries “Frieden” in Marzahn , die “Bauchbinde” am “Haus des Lehrers” sowie sein Gemälde “Am Strand”.

Sein 15. Todestag jährt sich am 18. September und fällt mit dem Zeitraum der Veranstaltungen zusammen.

Die Ehrung beginnt mit einer Vernissage am Montag, 15. September 2025, um 15:30 Uhr. Die anschließende Ausstellung zeigt originale Gemälde und Grafiken Womackas. Sie ist montags bis donnerstags von 9:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.

Das Programm runden Führungen zu seinen Mosaiken „Frieden“ und „Arbeit für das Glück des Menschen“ nahe des Stadtteilzentrums ab. Sie finden am 18., 19., 23. und 24. September 2025 jeweils um 15 und 18 Uhr statt.

Außerdem gibt es eine Diskussionsrunde mit Petra Pau zum „Stellenwert der Kunsterziehung in der Polytechnischen Oberschule“ am Donnerstag, 18. September 2025, um 19 Uhr.

Darüber hinaus halten zwei Experten Vorträge über Womackas Bedeutung für die Kunst am Bau in Berlin und seinen Platz in der Kunst der DDR: Prof. Dr. Wolf Eisentraut am Freitag, 19. September 2025, um 19 Uhr, und Dr. Simone Tippach-Schneider am Mittwoch, 24. September 2025, um 19 Uhr.

Anlaufpunkt für alle Veranstaltungen ist das Stadtteilzentrum.

Die Künstler-Ehrung Womackas ist eine Initiative des Stadtteilzentrums Marzahn-Mitte der Volkssolidarität Berlin e.V.. Sie wird in Kooperation mit dem DGB Kreisverband Ost und dem Heimatverein Marzahn-Hellersdorf e.V. durchgeführt. Weitere Informationen und eine Anmeldung sind unter der Telefonnummer 030 403661170 möglich.

Vgl. auch https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20250916_1930/Ehrung_Walter_Womacka_DDR_Kunst.html

Werke der Künstlergruppe Lücke aus Dresden in der Villa Richter, Gersdorf

Zur kommenden Vernissage laden wir Sie herzlich ein! Wir zeigen Werke der Künstlergruppe Lücke aus Dresden:

am Freitag, den 12. September 2025,

um 18:00 Uhr in der Villa Richter, Stollberger Straße 13, 09355 Gersdorf.

Musik: Jakub Tylman (Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz)

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Rückmeldung bis zum 5. September 2025. Sie erreichen uns unter 0172 7649723 oder per E-Mail an: marion.ludwig@artig-online.de

https://albrecht-mugler-stiftung.de/2025/07/11/save-the-date-12-september-2025/

Schloss Biesdorf und Museum Utopie und Alltag Beeskow: Langjährige erfolgreiche Kooperation wird fortgesetzt

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Pressemitteilung vom 28.08.2025:

Seit 1992 bewahrt das Kunstarchiv Beeskow rund 18.000 Kunstwerke aus der DDR-Zeit auf, die zwischen 1950 und 1990 entstanden sind. Diese stammen aus dem Besitz von Parteien und Massenorganisationen. Nach der Wiedervereinigung wurden sie nach dem sogenannten Fundortprinzip Eigentum der Bundesländer Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die sich auf ein gemeinsames Archiv unter der Trägerschaft des Landkreises Oder-Spree verständigten. Im Jahr 2021 haben sich das Kunstarchiv und das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt unter dem Dach „Museum Utopie und Alltag“ zusammengeschlossen.

Ein wichtiges Ziel des Museums ist es, diesen besonderen Kunstbestand aus der DDR zu erschließen und öffentlich zugänglich zu machen – unter anderem durch Kooperationen mit Ausstellungshäusern. Eine besonders erfolgreiche Zusammenarbeit besteht seit nunmehr 15 Jahren mit dem Schloss Biesdorf im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Beide Institutionen arbeiten eng und erfolgreich zusammen, um ostdeutsche Kunst im Rahmen wechselnder Ausstellungen zu präsentieren. Heute wurde diese Kooperation durch den Bezirksstadtrat für Kultur, Stefan Bley, und die Kulturdezernentin des Landkreises Oder-Spree, Katja Kaiser, um weitere zehn Jahre verlängert.

Der Landkreis Oder-Spree stellt regelmäßig Werke aus dem Bestand des Museums für das Ausstellungsprogramm im Schloss Biesdorf bereit. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf sorgt für eine sichere und qualitativ hochwertige Präsentation der Kunstwerke. Die kuratorische Auswahl und Ausstellungsplanung erfolgt in enger Abstimmung zwischen der Galerieleitung des Schlosses, den jeweiligen Kuratoren und den Mitarbeiterinnen des Museums. Die Leihgaben werden unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Auch der Eintritt in die Ausstellungen des Schlosses Biesdorf ist frei.

Stefan Bley, Bezirkskulturstadtrat von Marzahn-Hellersdorf: „Die Kooperation mit dem Museum Utopie und Alltag ist ein großer Gewinn – für unser Haus, für unser Publikum und für die kulturelle Erinnerung Ostdeutschlands. Mein besonderer Dank gilt Karin Scheel, der Leiterin der Galerie Schloss Biesdorf, und Dr. Angelika Weißbach, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin in Beeskow. Mit hoher fachlicher Kompetenz und großem persönlichen Einsatz haben sie diese Partnerschaft über viele Jahre getragen. Ebenso danke ich Katja Kaiser für ihre kontinuierliche Unterstützung. Ich freue mich sehr, dass wir diesen Weg nun gemeinsam weitergehen.“

Katja Kaiser, Kulturdezernentin des Landkreises Oder-Spree: „Für uns bedeutet die Zusammenarbeit mit dem Schloss Biesdorf, Werke aus dem Beeskower Kunstbestand vor großem Publikum in besonderer Rahmung und in immer neuen Kontexten präsentieren zu können. Dafür sind wir dankbar und freuen uns auf die kommenden Ausstellungsprojekte.“

Die Fortsetzung der Partnerschaft unterstreicht das gemeinsame kulturpolitische Engagement beider Institutionen – für die Sichtbarkeit, Erforschung und Vermittlung ostdeutscher Kunst in einem zeitgemäßen Ausstellungsrahmen.

Quelle: https://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1593523.php

Präsentationspläne für Wismut-Erbe werden abgespeckt

SZ / dpa, 21.08.2025:

An zwei Standorten soll das Erbe des Uran-Bergbaukonzerns Wismut aufgearbeitet und gezeigt werden. Das steht lange fest. Doch inzwischen ist klar: Bei den Plänen sind Abstriche nötig. weiterlesen…