Künstler Manfred Butzmann gestorben
Liane von Billerbeck, in: taz, 6.1.2026:
Der Künstler Manfred Butzmann irritierte die DDR mit anarchischen Plakaten. Nach dem Mauerfall erteilte er Berlin Abreibungen. Jetzt ist er gestorben. weiterlesen…
Liane von Billerbeck, in: taz, 6.1.2026:
Der Künstler Manfred Butzmann irritierte die DDR mit anarchischen Plakaten. Nach dem Mauerfall erteilte er Berlin Abreibungen. Jetzt ist er gestorben. weiterlesen…
Gabriele Muschter (1946–2023) und Uwe Warnke (1956) begannen 2014 filmische Interviews mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern sowie Kunstvermittlern und Kunstvermittlerinnen zu führen, wobei der Großteil der Interviewten eine ostdeutsche Sozialisation hat. Sie wandten sich an jene, die Lebens- und Kunsterfahrungen in zwei unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen gesammelt, dabei verschiedene Auseinandersetzungen und Bevormundungen erlebt, aber auch Erfolge gefeiert hatten. Sie sahen ihre Aufgabe darin, deren Erfahrungsschatz zu heben und zu bewahren, um einerseits das Verständnis dieser Konflikte klärend zu fördern und andererseits die Einblicke in die künstlerischen Biografien und die so entstandenen Werke zu vertiefen.
Der Schnitt ist ein Rohschnitt. Technische Unterstützung gab Olaf Voigtländer.
Anfänglich unterstützt mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung, ist der weitaus größere Teil aus eigenem Antrieb und mit persönlichen Mitteln entstanden. Um dieses Projekt 2025/26 zum Abschluss zu bringen, hat die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank ihre Hilfe angeboten und zeigt erstmals alle Interviews auf Ihrer Website.
Die Rechte aller Filme liegen weiterhin bei Gabriele Muschter und Uwe Warnke, sie sind auch für den Inhalt der Filme verantwortlich.
https://kunstforum.berlin/kunstsammlung-der-berliner-volksbank/interviews/
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erwerben für das Albertinum das Werk „Aufbruch Straße“ (1988) der Leipziger-Schule-Malerin Doris Ziegler (*1949). Es befand sich bereits als Dauerleihgabe der Künstlerin in dem Museum. Die Kulturstiftung der Länder fördert den Ankauf mit 13.333 Euro, der Freundeskreis der Kulturstiftung der Länder fördert ebenfalls mit 13.333 Euro. weiterlesen…
Pressemitteilung vom 18.11.2025
Susanne Schulz, in: Nordkurier, 2.12.2025:
Mit einer Hommage an den kürzlich verstorbenen Maler und Grafiker Karlheinz Wenzel eröffnet die Kunstsammlung Neubrandenburg eine neue Ausstellungsreihe. Zusätzlich zu wechselnden Sonderausstellungen sowie Einblicken in den Bestand sollen künftig unter dem Titel „Im Hier Im Jetzt“ Künstler aus Neubrandenburg und Umgebung vorgestellt werden, kündigt die Stadt Neubrandenburg an. weiterlesen…
11. Dezember 2025 bis 1. März 2026. Vernissage: 10. Dezember 2025, 17:00 Uhr, https://www.neubrandenburg.de/index.php?object=tx,3330.5&ModID=7&FID=3330.6821.1
Bezirksamt Treptow-Köpenick, Pressemitteilung vom 28.11.2025:
Die große Malerin des Exils Nuria Quevedo Teixidó ist am 22. November 2025 in Berlin verstorben. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick nimmt mit großer Trauer Kenntnis vom Tod der Malerin, Zeichnerin und Grafik-Künstlerin, die mit ihrem melancholischen Figurenrepertoire Exil und Emigration sowie die existenziellen Gefühle von Entwurzelung und Verlorenheit thematisierte. weiterlesen…
Von Mitte der 1970er- bis Mitte der 1990er-Jahre erwarb das Ehepaar Peter und Irene Ludwig eine Sammlung von rund 200 Gemälden, 50 Skulpturen und über 2000 Grafiken von Künstler:innen aus der DDR. Dieser Bestand wanderte in Ausstellungen durch die Bundesrepublik Deutschland und fand ab 1983 im neu gegründeten Ludwig-Institut für Kunst der DDR in Oberhausen eine ständige Heimat, seit 2009 befinden sich die meisten Gemälde und Skulpturen als Dauerleihgabe im Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK) und der Großteil der Grafiken im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. […] Zeitgleich zu den Ankäufen von Kunst aus der DDR erreichten die Ludwigs, dass von 1977 bis 1991 Dauerleihgaben zeitgenössische Kunst aus der BRD, Westeuropa und den USA in der Nationalgalerie in Ostberlin gezeigt werden konnten. Dieser Austausch von Kunst über die Mauer hinweg blieb bisher von der Forschung weitgehend unbeachtet. Die Bearbeitung des DDR-Konvoluts im Archiv der Peter und Irene Ludwig Stiftung und ein Zeitzeugenband zu diesem Thema gab deshalb den Anlass, in einem Workshop diesen Aspekt der deutsch-deutschen Kunst- und Kulturgeschichte zu diskutieren. weiterlesen…
Julius Redzinski, Tagungsbericht: Die Ludwigs und der deutsch-deutsche Austausch von Gegenwartskunst 1974-1990, in: H-Soz-Kult, 25.11.2025, https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-158812.
Mit dem Aufbau einer mehr als 2.000 Werke umfassenden Sammlung von Kunst aus der DDR und mit Leihgaben zeitgenössischer Positionen aus den USA und Westeuropa an Institutionen jenseits des Eisernen Vorhangs initiierten Irene und Peter Ludwig seit Mitte der 1970er-Jahre Orte der Begegnung – zwischen zwei Staaten, Systemen und künstlerischen Welten.
Zwölf Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich im Gespräch mit Regina Wyrwoll an diese Aktivitäten des Sammlerpaares. Ergänzt durch bislang unveröffentlichte Dokumente, Archivfotos und einleitende Texte entsteht so ein facettenreiches Panorama eines einzigartigen Kapitels deutsch-deutscher Kunstgeschichte.
Cugini, Carla und Dodenhoff, Benjamin (Hrsg.): Irene und Peter Ludwig. Zeitgenössische Kunst in & aus der DDR: Regina Wyrwoll im Gespräch mit Zeitzeugen, Heidelberg: arthistoricum.net, 2025. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1605
Sabine Küster-Reeck, in: Berliner Zeitung, 22.11.2025:
Im Auftrag der DDR-Oberen schuf der Künstler Werner Tübke in Bad Frankenhausen ein Panoramagemälde, das den Besucher bis heute in seinen Bann zieht. weiterlesen…
mdr, 23. November 2025:
Kunst der DDR – das klingt nach Heldenbildern, Parolen und Wandmalereien. Doch die Kunstszene war vielseitiger und widersprüchlicher: Manche versteckten tiefere Botschaften in den vermeintlich heroischen Bildern. Andere schufen heimlich Werke, die eine andere Seite des Staates zeigten. Wir stellen 17 Persönlichkeiten vor, die die Kunstlandschaft der DDR besonders geprägt haben und deren Leben meist genauso spannend ist wie ihre Werke. weiterlesen…