Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Wie die junge Kunstgeneration auf den sozialistischen Realismus blickt

Natalie Kreisz, in: Deutschlandfunk Kultur, 17.6.2020: Das soll Kunst sein? Nach 1990 blickten viele abschätzig auf den sozialistischen Realismus mit seinen monumentalen Werken, die den Alltag im Arbeiter- und Bauernstaat heroisierten. Doch der Blick ändert sich: Das zeigt der Bilderstreit in Dresden. anhören…

»Besondere Beziehungen«: Kunstwerke von Ronald Paris in Berlin-Biesdorf

Peter Michel, in: junge Welt, 13.6.2020: In der ersten Etage des Schlosses Biesdorf im Osten Berlins wird am Sonntag eine retrospektive Ausstellung mit Arbeiten des Malers und Grafikers Ronald Paris eröffnet. Unter dem Titel »Bilder vom Sein – Arbeiten aus sechs Jahrzehnten« werden bis Mitte August Zeichnungen, Graphiken, Gemälde und andere Werke gezeigt, darunter Porträts […]

Malerin Cornelia Schleime: Von Pferdeärschen, Einsamkeit und Kunstgelaber

Deutschlandfunk Kultur, Im Gespräch mit Britta Bürger, 1.6.2020: Ihre Bilder sind poetisch und zugleich radikal. So wie ihre Haltung zur Kunst. Cornelia Schleime hasst Langeweile und Glattheit. In der DDR wurden ihre Arbeiten verboten, heute hängen sie weltweit in Museen und Galerien. anhören…

Ein Kanzlerporträt als Politikum: Kristina Volke im Gespräch mit Ute Welty

Deutschlandfunk Kultur, 22.12.2018: Am 23. Dezember wäre Helmut Schmidt 100 Jahre alt geworden. Anlass, auf eine umstrittene Entscheidung zurückzuschauen: Schmidt beauftragte den DDR-Maler Bernhard Heisig mit dem Kanzlerporträt. Mit welchen Folgen, erklärt die Kunstexpertin Kristina Volke. anhören…

Vortragsreihe DDR/KUNST (Leipzig, 5 Dec 17-23 Jan 18)

Institut für Kunstgeschichte, Universität Leipzig, 05.12.2017 – 23.01.2018 DDR/KUNST. Geschichte und Diskurs Vortragsreihe am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig Dittrichring 18-20, 04109 Leipzig, jeweils 19.00 Uhr Wie mit den Künsten der DDR umgehen? Nach wie vor beziehungsweise schon wieder ist der gesellschaftliche und wissenschaftliche Umgang mit den Artefakten, den Protagonisten und mit der Geschichte […]

Ortrud Westheider verabschiedet sich mit Picasso

Die Welt, 24.01.2016: Ortrud Westheider hat als Kuratorin und Direktorin des Bucerius Kunst Forums eine Erfolgsgeschichte geschrieben: Nach 14 Jahren wechselt sie an das neue Museum Barberini in Potsdam. weiterlesen…

Albertinum zeigt mehr DDR-Kunst

Märkische Oderzeitung, 11.08.2014 Insgesamt wurden sieben Räume neu bestückt. Fünf davon sind den Impressionisten und Expressionisten vorbehalten, zwei mit DDR-Kunst gefüllt. Werke von Hermann Glöckner repräsentieren die Vielfalt künstlerischer Tendenzen nach 1945. Der Sisyphos-Zyklus des Leipzigers Wolfgang Mattheuer aus den 1970er-Jahren und Werke seiner Kollegen Bernhard Heisig, Thea Richter und Olaf Nikolai zeugen von den […]

DDR-Kunst aus dem Propaganda-Pinsel

In der Villa Siemens sollen Werke von Ost-Künstlern gezeigt werden. Noch lagern sie in der Burg Beeskow B. Z. vom 4.01.2013: „Von außen unspektakulär grau, von innen aber ist das Archiv im brandenburgischen Beeskow überwältigend. Kunst, wohin man schaut. 24.600 Werke werden hier beherbergt. Dreistöckig, teils lose verpackt, teils fachmännisch gelagert, alles DDR-Kunst, vieles gemalt […]

Hammerstein, Katrin; Scheunemann, Jan (Hrsg):Die Musealisierung der DDR. Wege, Möglichkeiten und Grenzen der Darstellung von Zeitgeschichte in stadt- und regionalgeschichtlichen Museen

Rezensiert für H-Soz-u-Kult von: Carola S. Rudnick, Facts & Arts, Betzendorf/Lüneburg E-Mail: <c-rudnick@t-online.de> Hier wird mehr als nur eine Tagung dokumentiert. Der mit einer gewissen Verzögerung veröffentlichte Band wirkt selbst wie ein seltenes Museumsobjekt, das die Debatte um eine angemessene Darstellung und Vermittlung von DDR-Geschichte in sich eingefroren hat und für spätere Zeiten zur Analyse […]

„Es gibt Kunstwerke und Lohnarbeit“

Herbert Schirmer im RUNDSCHAU-Gespräch über das Wandbild von Günther Friedrich Lausitzer Rundschau vom 19.05.2012: „Die Stadt Guben hat Schularbeiten gemacht. Einem Wandbild, das schon zu DDR-Zeiten keiner sehen mochte, bringt das ungewohnte Aufmerksamkeit. Für die Dauer der Debatte. Seit dem von Herbert Schirmer vorgelegten Gutachten steht fest: Erhaltenswert ist es nicht. Die RUNDSCHAU sprach mit […]