Zum 70. Geburtstag: Ausstellung in Kamenz zeigt Angela Hampels Begeisterung für die Antike

Grit Krause, MDR Kulturdesk, 24.7.2026:

Angela Hampel zählt zu den bedeutendsten Malerinnen in Deutschland. In diesem Jahr feiert die Künstlerin ihren 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass widmet ihr die Stadt Kamenz eine Ausstellung, die ihr gesamtes Werk in den Blick nimmt. Die Schau zeigt ihren feministischen Blick – und ihre Auseinandersetzung mit Antike. anhören…

Sonderausstellung „Angela Hampel. Malerei und Grafik“,  24. Juli bis 4. Oktober 2026, Malzhaus Kamenz
Zwingerstraße 6, 01917 Kamenz, (Eingang über Museum der Westlausitz, Pulsnitzer Str. 16),
Donnerstag bis Sonntag, von 10 bis 18 Uhr, 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro, https://www.stadtgeschichtekamenz.de/sonderausstellung/index.html

GEGEN DEN STRICH GESAMMELT

Die LBS Landesbausparkasse NordOst AG lädt zur Eröffnung am Freitag, dem 24. Juli 2026, um 18 Uhr ein.
Die Ausstellung präsentiert die Corporate Collection der LBS NordOst im Kunstraum Potsdam. Sie vereint bedeutende Positionen ostdeutscher Kunst und bietet spannende Einblicke in eine außergewöhnliche Unternehmenssammlung.
Freuen Sie sich auf Werke, die Geschichte, Gegenwart und kulturelle Identität auf vielfältige Weise miteinander verbinden.

BARTNIG, HORST
GECCELLI, JOHANNES
GOLTZSCHE, DIETER
GROHMANN, BEATRIX
GRÖSZER, CLEMENS
GROTHKOPP, JÖRN
HEISIG, JOHANNES
HERRMANN, SABINE
JOHN, JOACHIM
K. H. HÖDICKE
KAESEBERG
KERBACH, RALF
KILLISCH, KLAUS
KOWSKI, UWE
KÜNZEL, GERO
LIBUDA, WALTER
MARWAN
MATTHEUER, WOLFGANG
METZKES, HARALD
MOHR, ARNO
NICOLAI, OLAF
NIEMEYER-HOLSTEIN, OTTO
NITSCHE, FRANK
PUDER, ULF
PUKROPSKI, DANIELA
QUEVEDO, NURIA
SCHUMANN, SARAH
STANGL, REINHARD
STELZMANN, VOLKER
STH WAGNER
STRAWALDE
STROZYNSKI, URSULA
TRIEGEL, MICHAEL
UHLIG, MAX
VÖLKNER, JOACHIM
VOSTELL, WOLF
WEGENER, WOLFGANG
ZYLLA, KLAUS

Ausstellungsdauer: 24.07.-30.08.2026, Mittwoch – Sonntag, 13.00 Uhr – 18.00 Uhr
Schiffbauergasse 6, 14467 Potsdam

„herzwärts wild“ – Ausstellung im Packhof Frankfurt (Oder)

radio3 am Nachmittag, 20.07.2026:

Die Gruppenausstellung „herzwärts wild“ im Packhof Frankfurt (Oder) zeigt Werke von Künstlerinnen, die in der DDR sozialisiert wurden und stellt sie Positionen von Künstlerinnen der Volksrepublik Polen gegenüber. Malereien, Collagen, Handzeichnungen aber auch Fotografien und Plastiken verarbeiten die Erfahrungen der Umbrüche der 1980er und 1990er Jahre.

Auf radio3 spricht die Kuratorin Anna Ebert darüber, welche Künstler und Künstlerinnen ausstellen und was Besuchende erwartet. anhören…

19.07. – 27.09.2026 „herzwärts wild“, (Ost)deutsche und polnische Künstlerinnen der 1980er und 1990er Jahre. Packhof, Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11, 15230 Frankfurt (Oder), Di – So 11:00 – 17:00 Uhr

DDR-Kunst neu betrachtet – durch die Brille einer Amerikanerin

Grit Krause, in: mdr Kulturdesk, 19.07.2026:

Die Robotron-Kantine in Dresden nimmt in ihrer aktuellen Ausstellung „Produktive Unruhe“ die Kunst der DDR genauer in den Blick. Ein passender Ort, um sich dort mit der US-amerikanischen Kunsthistorikerin April Eisman zu treffen, die gerade am Institut für Kunst- und Musikgeschichte an der TU Dresden über DDR-Künstlerinnen und -künstler forscht. Über ihre Sicht auf die ostdeutsche Kunst. anhören…

 

Allegorien des Lebens: Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer

Die Ausstellung Allegorien des Lebens. Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer widmet sich den Bildern als Botschaft in der Kunst der DDR. Seit den 1970er Jahren griffen Künstler:innen verstärkt auf klassische Mythen und literarische Stoffe zurück, um mithilfe heroischer Figuren Kritik zu formulieren und gesellschaftliche Fragen zu verhandeln.

100 Jahre Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer ist ein Ausstellungsprojekt der Kunstsammlungen Chemnitz, des Museum der bildenden Künste Leipzig und der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen. weiterlesen…

Kunstsammlungen Chemnitz, Kunstsammlungen am Theaterplatz, 3. Okt. 2026 – 11. Apr. 2027

Ausstellungsvorschau: Annemirl Bauer. Bruch ist in der Welt

Im Herbst 2026 eröffnet DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam eine umfassende Retrospektive, die sich dem komplexen künstlerischen Schaffen von Annemirl Bauer (1939 – 1989) widmet – darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier, Collagen und Objekte. Die Ausstellung zeigt eine kritische und unabhängige Stimme aus der DDR und eine Künstlerin, die lange aus dem künstlerischen Kanon ausgeschlossen blieb. Ihre Werke sind Zeugnisse ihres Selbstverständnisses als Malerin und einer kompromisslosen Beobachterin, die sich fortwährend für soziale Gerechtigkeit einsetzte und gegen die Repressionen der SED-Politik aufbegehrte.

Die Ausstellung wird kuratiert von Marie Gerbaulet mit Luisa Bachmann als kuratorischer Assistentin. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Amrei Bauer, Nachlassverwalterin sowie Gründerin und Leiterin des Annemirl Bauer Hauses in Brandenburg.

Quelle: https://dasminsk.de/ausstellungen/8058/annemirl_bauer

Annemirl Bauer. Bruch ist in der Welt. 5.9.2026 — 7.2.2027

 

Annemirl Bauer
05. September 2026 – 07. Februar 2027

ifa-Galerie – „Rauschen. Echos einer Institution“

Eine Ausstellungsempfehlung von Silke Hennig, radio3 am Morgen, 25.06.2026:

17 Jahre lang unterhielt die DDR ein Zentrum für Kunstausstellungen – kurz: ZfK. Es organisierte Ausstellungen mit Kunst aus der DDR im Ausland und mit internationaler Kunst im Inland. 1990 wurde es aufgelöst. Seine Bestände an grafischer Kunst – rund 10 000 Werke – übernahm das bundesrepublikanische Institut für Auslandsbeziehungen, ifa, das ebenfalls der Förderung des Kulturaustauschs auf internationaler Ebene dient. Jetzt setzt sich die ifa-Galerie in Berlin mit diesem Bestand und der Arbeit des ZfK auseinander. „Rauschen: Echos einer Institution“ bildet den Auftakt für eine ganze Reihe weiterer Ausstellungen an verschiedenen Orten in Berlin und Dresden zu verschiedenen Aspekten von Arbeit und Wirken des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR. anhören…

ifa-Galerie Berlin Rauschen. Echos einer Institution, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin, 26.06. bis 27.09.2026Di bis So 14 bis 18 Uhr | Do 14 bis 20 Uhr | Mo und an Feiertagen geschlossen. Eintritt frei.

Der fremde Blick: Núria Quevedo, eine katalanische Künstlerin in der DDR

Lilly Böhm, in: Deutschland Archiv, 19.6.2026:

Núria Quevedo war eine spanische Künstlerin in der DDR. In ihren kraftvoll-melancholischen Bildern verarbeitete sie ihr Exil und bereicherte mit ihrer einzigartigen Bildsprache die deutsche Malerei. weiterlesen…

Zum 100. Geburtstag: Kunstsammlung Neubrandenburg zeigt Schubert-Bilder

Frank Wilhelm, in: nordkurier, 7.6.2026:

Der bekannte Maler Wolfram Schubert feiert am 30. September seinen 100. Geburtstag. In seiner früheren Heimatstadt hat er bleibende Spuren hinterlassen. weiterlesen…

Die Ausstellung „Wolfram Schubert. Zum Hundertsten“ wird am 10. Juni um 17 Uhr eröffnet. Sie läuft bis 30. August in der Kunstsammlung. Zur Vernissage kommt der in Gardelegen lebende Maler nicht. Dafür wird Schubert am 9. Juli um 17 Uhr zu einer Lesung aus seiner Autobiografie erwartet. https://www.kunstsammlung-neubrandenburg.de/Ausstellungen-Besuch/Ausstellungen/Vorschau/IM-HIER-IM-JETZT-Wolfram-Schubert-Zum-Hundertsten.php?object=tx,3401.4&ModID=11&FID=3401.216.1&NavID=3401.32&kuo=2

 

Brüder – KulturErben ostdeutscher Malerei

In der Ausstellung werden Werke von drei Brüder-Paaren gezeigt. Gleichzeitig sind sie alle Brüder im Geiste. Sie teilen ergänzend eine gemeinsame Kulturlandschaft, eine gemeinsame Kunstauffassung in Bezug auf Qualität und sie sind maßgeblich von Bernhard Heisig, der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig geprägt. Einflüsse der anderen wichtigen Städte wie Dresden, Halle, Chemnitz und Berlin, deren Hochschulen für Malerei oder Museen sind nicht zu vernachlässigen, denn es gab zwischen ihnen einen regen Austausch und intensive Inspiration. Herkunft, Art der Ausbildung und künstlerische Prägung werden von ihnen geteilt. weiterlesen…

Ausstellung „Brüder – KulturErben ostdeutscher Malerei“: Villa Bergstraße 50 (Nähe Naturfreundehaus – im Navigationsgerät Bergstraße 48 eingeben) 63517 Rodenbach/Oberrodenbach SA 6.6. – SO 7.6.2026 und FR 12.6. – 14.6.2026, jeweils von 13.00 – 18.00 Uhr, Eintritt frei