Kunstsammlungen Chemnitz: Ausstellung in Chemnitz zeigt Kunst von Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer

Eva Gaeding, MDR Kulturdesk, 03.10.2026:

Vom 3. Oktober 2026 bis zum 11. April 2027 zeigen die Kunstsammlungen Chemnitz mit der Ausstellung „Allegorien des Lebens“ rund 200 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken von Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer. Anlässlich der 100. Geburtstage des Künstlerpaares beleuchtet die Schau ihr Werk im Dialog. anhören…

Allegorien des Lebens Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer, 3. Oktober 2026–11. April 2027, Kunstsammlungen am Theaterplatz, Theaterplatz 1, 09111 Chemnitz

Veranstaltungen zur Ausstellung

Midissage: Donnerstag, 14.1.2027, 18:30 Uhr

Podiumsgespräche:

Sonntag, 22.11.2026, 14:30 Uhr
Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer – ihre Dichter:innen – ihre Bücher Gespräch mit der Künstlerin Marietta Jeschke, der Illustratorin Katja Schwalenberg und dem Verleger Michael Faber

Donnerstag, 28.1.2027, 18:30 Uhr
Die Hundertjährigen – einmal aus dem Fenster und zurück
Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer in Leipzig, Oberhausen und Chemnitz
Gespräch mit den Kuratorinnen: Dr. Jenny Graser, Museum der bildenden Künste Leipzig, Dr. Christine Vogt, Ludwiggalerie
Schloss Oberhausen und Diana Kopka, Kunstsammlungen am Theaterplatz

Vorträge:

Donnerstag, 29.10.2026, 18:30 Uhr
Mattheuer auf Reisen
Melanie Ohst, wiss. Mitarbeiterin Kunsthalle Rostock

Donnerstag, 14.1.2027, 18:30 Uhr
Bildtitel sind Schlüssel
Wie Wolfgang Mattheuer die Lesarten seiner Bilder lenkt
Dr. Annette Müller-Spreitz, Kunsthistorikerin, Leipzig

Donnerstag, 11.3.2027, 18:30 Uhr
Nähe, Ferne und Unendlichkeit. Eigensinn, Poesie und existenzielle Metaphern im Werk von Ursula Mattheuer-Neustädt
Christine Dorothea Hölzig, Kunsthistorikerin, Leipzig

Ausstellung: „Träumen: Annemirl Bauer und Bärbel Bohley“

radio3 am Nachmittag im Gespräch mit den beiden Kuratorinnen Sandra Teitge und Susanne Weiß:

Dass Annemirl Bauer eine lang vergessene Künstlerin in der DDR war, die als staatsfeindlich galt, wird seit der großen Annemirl Bauer-Retrospektive, die aktuell im DAS MINSK in Potsdam läuft, deutschlandweit immer bekannter. Aber Bärbel Bohley, die Bürgerrechtlerin, Politikerin und Mit-Gründerin des Neuen Forums war auch Künstlerin? Sogar vorrangig, zeigt die neue Ausstellung „Träumen: Annemirl Bauer und Bärbel Bohley“ in der Galerie im Turm ab heute.

Die beiden Kuratorinnen Sandra Teitge und Susanne Weiß erzählen auf radio3, wie die Werke der beiden Künstlerinnen zusammenhängen und warum es eine wichtige historische Bedeutung hat, dass ihre Werke genau an diesem Ausstellungsort gezeigt werden. anhören…

24.09. – 08.11.2026 „Träumen: Annemirl Bauer und Bärbel Bohley“, Galerie im Turm, Frankfurter Tor 1, Berlin-Friedrichshain, Mo – Fr 12:00 – 18:00 Uhr,  Sa + So 14:00 – 19:00 Uhr, https://galerie-im-turm.net/exhibition/traumen_annemirlbauer_barbelbohley/

„Frei im unfreien System“: Miriam Bettin stellt DDR-Kunst im Harz aus

ndr, 21.09.2026:

Das Mönchehaus im Harz liegt mitten in der historischen Altstadt von Goslar. Miriam Bettin ist seit vergangenem Herbst dort Direktorin, wo auch die Gewinner des „Kaiserrings“ ausgestellt werden. anhören…

Umfassendste Werkschau „Susanne Kandt-Horn. Eines Tages…“

Ort: Kunsthalle Rostock
Ausstellungseröffnung: Sa, 26.09.2026 | Einlass ab 17.30 Uhr, Beginn um 18.00 Uhr
Werkschau „Susanne Kandt-Horn. Eines Tages…“
Laufzeit: 27.09.2026 – 21.02.2027

Nach den Ausstellungen zu Inge Jastram und Christin Wilcken, sowie Kate Diehn-Bitt findet die von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der OSPA Stiftung geförderte Reihe „Wahrnehmung weiblicher Kunstpositionen in der DDR“ mit Susanne Kandt-Horn ihren Abschluss. Die im Usedomer Malerkreis wirkende Künstlerin entwickelte mit ihren kraftvollen optimistischen Bildern einen eigenen unverkennbaren künstlerischen Stil.

Die Kunsthalle Rostock eröffnet am Samstag, 26. September 2026, um 18.00 Uhr die mit über 150 Werken bisher umfassendste Werkschau „Susanne Kandt-Horn. Eines Tages…“. Die Ausstellung ist vom 27. September 2026 bis zum 21. Februar 2027 zu sehen.

Anhand von internationalen und bundesweiten Leihgaben, sowie aus dem Bestand der Kunsthalle Rostock wird zum einen der künstlerische Werdegang der in Eisenach geborenen Susanne Kandt-Horn (1914-1996) nachgezeichnet. Zum anderen erfolgt die differenzierte Betrachtung einer weiblichen Künstlerbiografie in der DDR mit all ihren Widersprüchen und Widrigkeiten. Aber auch aktuelle Fragestellungen etwa über den weiblichen nackten Körper bis hin zu Darstellungen von Menschen aus anderen Kulturen werden thematisiert. Zu sehen sind Gemälde und Grafiken aus dem Zeitraum ab ihrer Übersiedlung 1954 nach Ückeritz auf Usedom bis hin zu den letzten Werken aus den 1990er-Jahren.

Mit Susanne Kandt-Horn nimmt die Kunsthalle Rostock eine Künstlerin in den Fokus, die in Mecklenburg-Vorpommern tätig war und die regionale Kunst- und Kulturlandschaft an der Ostsee geprägt und bereichert hat. Kuratiert wird die Ausstellung von der Kunstwissenschaftlerin Antje Schunke von der Kunsthalle Rostock.

Dr. Jörg-Uwe Neumann, Leiter der Kunsthalle Rostock äußert dazu: „Ich freue mich, dass mit der Ausstellung und dem umfangreichen Katalog zu Susanne Kandt-Horn erneut eine Künstlerin, die in unserer Sammlung vertreten ist, einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden kann.“

Patricia Werner, Geschäftsführerin der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, sagte: „Susanne Kandt-Horn stieß in der Anfangszeit ihres Schaffens vor allem deshalb auf Unverständnis und Ablehnung, weil sie dem sozialistischen Realismus der DDR-Kulturpolitik nicht entsprach. Mit unseren verlässlichen und kompetenten Partnern in der Kunsthalle Rostock ist es nun gelungen, ihre Lebensleistungen sichtbar zu machen, um ihr künstlerisches Schaffen neu einordnen zu können. Wir freuen uns, gemeinsam mit der OSPA-Stiftung auch den dritten und damit letzten gemeinsamen Teil der Ausstellungsreihe „Wahrnehmung weiblicher Kunstpositionen in der DDR“ zu unterstützen.

Zur Ausstellung erscheint die bisher umfangreichste Monografie inklusive eines Werkverzeichnisses u.a. mit Texten von Wolf Biermann, Wolf Karge, Torsten Priem und Antje Schunke im September 2026 beim Hinstorff Verlag Rostock.

Begleitend zur Ausstellung bietet die Kunsthalle Rostock ein umfangreiches Vermittlungs- und Bildungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Förderung und Unterstützung
Wir danken der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der OSPA-Stiftung für die Förderung des Ausstellungsprojektes.
Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.“, die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur.

Kunsthalle Rostock gGmbH
Hamburger Straße 40, 18069 Rostock
T.: +49 (0) 381 / 44040500
info@kh-rostock.de
www.kunsthallerostock.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr
Eintritt | 8 EUR und 10 EUR ermäßigt

Vietnam und die DDR: Bilder einer schwierigen Freundschaft

Judka Strittmatter, in: Berliner Zeitung, 11.9.2026:

Eine Ausstellung zur Berlin Art Week verfolgt die Geschichte einer viel beschworenen Freundschaft zwischen den beiden Staaten. Die Wirklichkeit dahinter war komplizierter. weiterlesen…

„Vietnam. Kunst. DDR. Reclaiming Solidarity“, 9. September bis 6. Dezember 2026, Neue Ausstellung in der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank, Kunstsammlung der Berliner Volksbank, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, bis 18 Jahre frei. Tel.: 030 30 63-17 44

ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2026 an Sarah Alberti

art-in.de, 10.09.2026:

Der mit 5.000 Euro dotierte ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik geht in diesem Jahr an die Leipziger Kunsthistorikerin, Moderatorin und Autorin Sarah Alberti.

Eine fünfköpfige Jury entschied sich für diese Auszeichnung, die insbesondere Albertis kunstkritisches Schreiben in Bezug auf ihren Blick auf die Kulturgeschichte der DDR und ihre aktuellen Bezüge zur Kunst in Ostdeutschland hervorhebt. weiterlesen…

Ausstellung: „Behauptung 36 – Positionen ostdeutscher Malerei“

Vorsprung, Nachrichten aus der Region Main-Kinzing:

Die ausstellenden Künstler, zwei Frauen und zwei Männer: Elke Albrecht, Julia Tomasi Müntz, Jost Heyder und Mathias Perlet wurden an bedeutenden ostdeutschen oder internationalen Ausbildungsstätten geprägt. weiterlesen…

Die Ausstellung „Behauptung 36 – Positionen ostdeutscher Malerei“ findet vom 2.10. bis 11.10. 2026 in der Villa Bergstraße 50 in Rodenbach/Oberrodenbach statt. Der Eintritt ist frei, die Öffnungszeiten: Freitag 2.10. bis Sonntag den 4.10.2026 und Freitag 9.10. bis Sonntag 11.10.2026 (jeweils 13 bis 18 Uhr).

„Souveräne Wege“: Ausstellung in Halle zeigt unangepasste DDR-Künstler

Sandra Meyer, MDR Kulturdesk, 14.09.2026:

Das Literaturhaus Halle zeigt mit „Souveräne Wege“ eine Ausstellung zur DDR-Kunst, die sechs bedeutende und unangepasste Künstler in den Mittelpunkt stellt. Rund 100 Werke aus der Stiftung Dr. Weckerle zeigen, wie Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich Claus, Hermann Glöckner, Eberhard Göschel, Michael Morgner und Max Uhlig eigene künstlerische Wege jenseits staatlicher Vorgaben fanden. anhören…

„Souveräne Wege. Sechs nicht-angepasste Künstler in der DDR“
Werke von Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich Claus, Hermann Glöckner, Eberhard Göschel, Michael Morgner und Max Uhlig, ab 11.09.2026. Literaturhaus Halle, Bernburger Straße 8, 06108 Halle (Saale), Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr

und während Veranstaltungen des Literaturhauses. Eintritt frei.

Kunsthalle Rostock DDR-Künstlerinnen neu entdeckt: Ostsee-Bilder, sozialistischer Idealismus – und ein Tabu, das bewegt

Jens Griesbach, in: Nordkurier, 

„Das sind zwei ganz starke Positionen von DDR-Künstlerinnen aus unserem Bundesland, die sehr unterschiedlich mit dem sozialistischen Realismus umgegangen sind“, schwärmt Dr. Jörg-Uwe Neumann. „Und demnächst sind sie gleichzeitig zu sehen“, ergänzt der Chef der Rostocker Kunsthalle. Zudem sind beide Künstlerinnen stark von der Ostsee geprägt. Hedwig Holtz-Sommer (1901 bis 1970) hat auf dem Darß gemalt, war Teil der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Noch bis 22. November sind ihre Arbeiten im Erdgeschoss des Schaudepots der Kunsthalle zu sehen. Ende September kommt dann die Usedomer Künstlerin Susanne Kandt-Horn (1914 bis 1996) hinzu. weiterlesen…

https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2026/hedwig-holtz-sommer, https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2026/susanne-kandt-horn

Wie wird Kindern DDR-Kunst vermittelt?

22.08.2026 ∙ rbb24 Brandenburg aktuell ∙ rbb:

Tausende Gemälde und Kunstwerke aus der DDR lagern auf der Burg Beeskow. Bei einem besonderen Workshop dürfen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern die Werke entdecken – und dabei voneinander lernen. ansehen…