22. Januar 2026, 13:48,
Daniel Burckhardt,
Ausstellung.
bis 1. März 2026
Der Maler und Grafiker Karlheinz Wenzel zählt zu den prägendsten Künstlerpersönlichkeiten der Region Mecklenburgische Seenplatte und der Stadt Neubrandenburg. Der im Oktober 2025 verstorbene Künstler malte und zeichnete farbintensive Bilder norddeutscher Landschaften und Städte, schuf eingängige Porträts, großflächige Wandgemälde und Reliefs. Wie kaum ein anderer bereicherte Wenzel mit seinem künstlerischen Schaffen und seinem vermittelnden Wesen in künstlerischen Malzirkeln über Jahrzehnte hinweg den Kunstraum der Region als Maler, als Lehrer und Mentor – und als Mensch.
Die Kunstsammlung Neubrandenburg widmet dem Künstler und Menschen Karlheinz Wenzel in Zusammenarbeit mit Saskia Wenzel und dem Archiv Bildende Kunst, Mecklenburgische Seenplatte die erste Sonderausstellung in der Reihe Im Hier Im Jetzt Karlheinz Wenzel mit Werken aus der Sammlung und dem Nachlass des Künstlers. Neben seinen bekannten Gemälden wie Die große Rosin – Neues Weideland am Kummerower See (1972) und Junge Köchin (1975) werden auch seine sensiblen Radierungen und sein abstrakt-informelles Spätwerk gezeigt.
In einem Abendvortrag am Donnerstag, 22. Januar 2026, wird Dr. Dorit Litt – Kunsthistorikerin, Kuratorin, Bachmann-Expertin und ausgewiesene Kennerin der DDR-Kunstgeschichte – im Museum Wilhelm Morgner [Soest] das vielschichtige Œuvre des Malers Hermann Bachmann (1922–1995) vorstellen. weiterlesen…
Beginn des Abendvortrags ist um 18 Uhr. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Die Ausstellung „Schattenfiguren und Lichtgrau. Das Künstlerpaar Hermann und Gisela Bachmann“ ist eine Ausstellung des Kunstvereins Kreis Soest e. V. und läuft noch bis zum 8. Februar 2026 im Museum Wilhelm Morgner.
radio3 am Nachmittag, 20.01.2026:
In einer Zeit, in der der Besitz eines Druckers einer offiziellen Genehmigung bedurfte, waren illegale Künstlerbücher und -zeitschriften in der DDR ein wichtiges Mittel, sich künstlerisch auszudrücken und sich überhaupt in der Szene vernetzen zu können.
Künstler-Zeitschriften im Selbstverlag waren außerdem besonder intim: praktische kleine Kunstaustellungen, direkt am Körper transportierbar. 300 dieser besonderen Kunst-Erzeugnisse sind aktuell in der Ausstellung „Die Tage waren gezählt“ im Dieselkraftwerk in Cottbus ausgestellt.
Darüber spricht Shelly Kupferberg mit der Kuratorin Ulrike Kremeier, Direktorin am Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst. anhören…
29.11.2025 – 15.02.2026 „Die Tage waren gezählt“. Künstlerbücher und -zeitschriften mit Originalgrafik und Fotografie aus der späten DDR und Ostdeutschland. Dieselkraftwerk Cottbus, Uferstraße/Am Amtsteich 15, Cottbus, Di – So 11:00 – 19:00 Uhr
rbb24, 5.1.2026:
Der Maler Günther Rechn ist tot. Er ist am Samstag an den Folgen eines Verkehrsunfalls gestorben, wie der rbb aus dem Freundeskreis des Künstlers erfahren hat. Die „Lausitzer Rundschau“ hatte zuvor darüber berichtet. weiterlesen…
Ein Abend in der Kunstsammlung
Rolf Lindemann (geboren 1933 in Magdeburg, verstorben 2017) absolvierte eine Lehre als Dekorationsmaler, bevor er 1947 bis 1949 an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät in Berlin studierte. Es folgte ein Studium der Malerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin bei Kurt Robbel, Bert Heller, Oskar Nerlinger, Gabriele Mucchi und Arno Mohr. Er war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR und von 1980 bis 1989 Gastdozent an der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin. 2000 erhielt Lindemann den Helen-Abbott-Preis.
Aus dem Nachlass des Malers wurden viele Ölmalereien, vor allem Porträts, dem Kunstmuseum Magdeburg übereignet. In vornehmlich kleinen Formaten hielt er seine Sicht auf Menschen – von Studien bis hin zu konkreten Familienmitgliedern – fest.
Mi., 28.01.2026, 19:00 Uhr, Kunstmuseum Magdeburg Kloster Unser Lieben Frauen
13. Januar 2026, 13:59,
Daniel Burckhardt,
Ausstellung.
Kultur-MV.de, 12.1.2026:
Die Rostocker Kunsthalle widmet dem Künstler Hans Ticha eine umfassende Retrospektive. Der mehrfach preisgekrönte Meister der Buchgrafik wird hier vor allem als Maler präsentiert. Zu sehen sind rund 130 teils großformatige Exponate. Hier unsere Bildergalerie. weiterlesen…
Die Ausstellung „Hans Ticha. Retrospektive” ist bis 15. März 2026 in Rostock zu sehen.
Kunsthalle Rostock, Hamburger Straße 40, 18069 Rostock. Di. – So. 11 – 18 Uhr, montags geschlossen
Liane von Billerbeck, in: taz, 6.1.2026:
Der Künstler Manfred Butzmann irritierte die DDR mit anarchischen Plakaten. Nach dem Mauerfall erteilte er Berlin Abreibungen. Jetzt ist er gestorben. weiterlesen…
16. Dezember 2025, 16:25,
Daniel Burckhardt,
Sammlung.
Gabriele Muschter (1946–2023) und Uwe Warnke (1956) begannen 2014 filmische Interviews mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern sowie Kunstvermittlern und Kunstvermittlerinnen zu führen, wobei der Großteil der Interviewten eine ostdeutsche Sozialisation hat. Sie wandten sich an jene, die Lebens- und Kunsterfahrungen in zwei unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen gesammelt, dabei verschiedene Auseinandersetzungen und Bevormundungen erlebt, aber auch Erfolge gefeiert hatten. Sie sahen ihre Aufgabe darin, deren Erfahrungsschatz zu heben und zu bewahren, um einerseits das Verständnis dieser Konflikte klärend zu fördern und andererseits die Einblicke in die künstlerischen Biografien und die so entstandenen Werke zu vertiefen.
Der Schnitt ist ein Rohschnitt. Technische Unterstützung gab Olaf Voigtländer.
Anfänglich unterstützt mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung, ist der weitaus größere Teil aus eigenem Antrieb und mit persönlichen Mitteln entstanden. Um dieses Projekt 2025/26 zum Abschluss zu bringen, hat die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank ihre Hilfe angeboten und zeigt erstmals alle Interviews auf Ihrer Website.
Die Rechte aller Filme liegen weiterhin bei Gabriele Muschter und Uwe Warnke, sie sind auch für den Inhalt der Filme verantwortlich.
https://kunstforum.berlin/kunstsammlung-der-berliner-volksbank/interviews/
7. Dezember 2025, 12:11,
Daniel Burckhardt,
Sammlung.
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erwerben für das Albertinum das Werk „Aufbruch Straße“ (1988) der Leipziger-Schule-Malerin Doris Ziegler (*1949). Es befand sich bereits als Dauerleihgabe der Künstlerin in dem Museum. Die Kulturstiftung der Länder fördert den Ankauf mit 13.333 Euro, der Freundeskreis der Kulturstiftung der Länder fördert ebenfalls mit 13.333 Euro. weiterlesen…
5. Dezember 2025, 08:54,
Daniel Burckhardt,
Ausstellung.
Pressemitteilung vom 18.11.2025
Am Sonntag, 30. November 2025, eröffnet das Mies van der Rohe Haus, Oberseestr. 60, 13053 Berlin, um 14:00 Uhr eine Ausstellung aus dem Nachlass des verstorbenen Künstlers Horst Bartnig (1936–2025). Inhalt der Ausstellung sind verschieden Arbeiten des diesjährig verstorbenen Künstlers aus sechs Jahrzehnten Schaffenszeit. Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Annegret Laabs, Direktorin des Kunstmuseums Magdeburg.
Die von Dr. des. Zsófia Kelm und Romina Quindós kuratierte Ausstellung beinhaltet drei zentrale Werkgruppen – die »Quadratbilder«, »Variationen« und »Unterbrechungen« – ergänzt durch frühe Arbeiten. Zu sehen ist Bartnigs beginnende Beschäftigung mit Erweiterbarkeit und systematischer Ordnung bis hin zu den komplexen variablen Systemen, potenziell unendlichen Kombinationen geometrischer Formen, in denen bald auch Farbe als aktivierendes Element hinzutritt. Die Verbindung von Kunst und Wissenschaft prägte sein Denken nachhaltig. Für Bartnig war Kunst ein aktiver Denkprozess, der Sehen und Wahrnehmen gleichermaßen herausfordert.
Bartnig zählt zu den bedeutendsten Vertretern konstruktiver Kunst in der DDR und im wiedervereinten Deutschland. Für ihn war das Haus am Obersee ein bekannter Ort. Bereits 1994 und 2003 zeigte er hier Einzelausstellungen. Mit der neuen Schau knüpft das Haus an diese Verbindung an.
Interessierte können die Werkschau bis Sonntag, 15. März 2026, besuchen. Das Mies van der Rohe Haus ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 11:00 und 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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