Dresdner Maler Max Uhlig erhält Karl Schmidt-Rottluff-Preis

MDR, 20.11.2020:

Der Dresdner Maler und Grafiker Max Uhlig erhält am Freitag in Chemnitz den Kunstpreis der Stiftung zu Ehren von Karl Schmidt-Rottluff. Die Übergabe des mit 20.000 Euro dotierten Kunstpreises findet pandemiebedingt nur in kleinstem Rahmen statt. Die für den 20. November 2020 angekündigte Festveranstaltung werde im Frühjahr 2021 nachgeholt, hieß es. weiterlesen…

Botschafter-Kollektion soll künftige Sammler ansprechen

Susanne Schreiber, in: Handelsblatt, 5.11.2020:

Mário Calábria war Brasiliens Botschafter in der ehemaligen DDR und begeisterter Kunstsammler. Jetzt kommt sein Kunstbesitz bei Grisebach unter den Hammer. weiterlesen…

Kunst, Körperkultur und Katharina Witt: Wie die DHfK-Sammlung ins Depot verschwand

mdr Kultur, 20.10.2020:

Noch heute ist die Deutsche Hochschule für Körperkultur in Leipzig als Medaillenschmiede der DDR berühmt. Doch hier wurde nicht nur der Spitzensport trainiert, sondern auch eifrig Kunst gesammelt: 500 Werke umfasste die Sammlung, darunter Heinz Wagners nachdenkliches Porträt von Eisprinzessin Katharina Witt oder Willi Sittes „Weitspringer“, über das lange mit dem Malerfürsten verhandelt wurde. Wie sie entstand und im Depot verschwand… weiterlesen…

Schwerin: Ein Rendezvous mit DDR-Kunst im Archiv

Schwerin lokal, 18.10.2020:

Das nächste Rendezvous des Staatlichen Museums Schwerin am 22. Oktober steht ganz im Zeichen archivierter Kunst aus der ehemaligen DDR. […] Der Vortrag im Rahmen der Reihe „Rendezvous“ in den Räumen des Staatlichen Museums Schwerin ermöglicht Einblicke in den besonderen Kunst-Bestand sowie auch in dessen Entstehung. Auch gibt er Ausblicke auf die zukünftig geplante Ausrichtung des Kunstarchivs. weiterlesen…

Neomanierismen der Teilung

Stefan Trinks, in: FAZ, 3.10.2020:

Im Gegensatz zu den westdeutschen Nachbarn blieb die ostdeutsche Kunstszene kurz vor und nach der Wiedervereinigung ihrem Stil treu. Über die erstaunlichen Wendephasen der deutschen Malerei. weiterlesen…

Herbert Schirmer: „Nach dem 3. Oktober war man weg, als wäre nichts gewesen“

Anja Reich und Sabine Rennefanz, in: Berliner Zeitung, 27.9.2020:

Der letzte Kulturminister der DDR wurde am Tag nach der Einheit 1990 arbeitslos. Zuvor gelang es ihm noch, etwas von der DDR zu retten. weiterlesen…

Zum Tod von Roland März: Kenner und Hüter der DDR-Kunst

Ingeborg Ruthe, in: Frankfurter Rundschau, 22.09.2020:

Es ist wohl nicht übertrieben, zu sagen, dass der große und bedeutende ostdeutsche Malerei-Anteil der Neuen Nationalgalerie Berlin die Handschrift von Roland März trägt. Der Kunsthistoriker und Museumsmann Roland März, bis 2004 Kustos der Neuen Nationalgalerie, war Kenner und Hüter jener Bilder, die nach 1990 zu einer Sammlung wurden. Mit viel Geschick hatte er zu DDR-Zeit die Ankaufspolitik der Nationalgalerie Ost gelenkt und für Vielfalt, Qualität und intellektuellen Diskurs gesorgt. weiterlesen…

Sonderausstellung „Willi Neubert“

Uwe Kraus, in: Mitteldeutsche Zeitung, 21.9.2020:

Die Sonderausstellung „Willi Neubert – Ein Leben für die Kunst“ zeigt Werke des Künstlers, die in sechs Jahrzehnten entstanden. Viele der Betrachter kennen seine Stahlwerker-Bilder, die Arbeiter-Porträts und seine ganz spezielle Email-Kunst aus den DDR-Lesebüchern, als Kunstdrucke in Büros der Arbeiter- und Bauernmacht, aus Galerien und von Häuserwänden in Halle-Neustadt. Acht-Millionen-fach verewigte der Arbeiter-Professor seine „Neuererdiskussion“ auf einer Briefmarke. weiterlesen…

„Willi Neubert – Ein Leben für die Kunst“ Ausstellung zum 100. Geburtstag vom 20. September – 8. November 2020 in der Galerie des Hüttenmuseums Thale, https://hüttenmuseum-thale.de/?page_id=28

Kunst aus Krefelds Partnerkreis Oder/Spree

RP Online, 17.9.2020:

Noch bis Sonntag, 20. September, ist eine Ausstellung mit Werken von Künstlern aus dem Landkreis Oder-Spree und aus Krefeld zu sehen. Zur Finissage ab 11 Uhr im Südbahnhof Saumstraße spricht Herbert Schirmer, ehemaliger Kulturminister im Kabinett de Maizière, mit den Künstlern Ulla Walter und Matthias Steier aus dem Landkreis. weiterlesen…

Die Kunst im Gewandhaus: Der große Bildband, der erklärt, was im Gewandhaus alles an Kunst zu sehen ist

Ralf Julke, in: Leipziger Internet Zeitung, 17.9.2020:

Beinah hätte es noch eine Galerie gegeben, in der wechselnde Ausstellungen Arbeiten von bildenden Künstlern zur Musik gezeigt hätten. Aber den Gedanken ließen die Planer irgendwann fallen, als das neue Leipziger Gewandhaus am Augustusplatz nach und nach Gestalt annahm. Kunst ist trotzdem drin, sogar mehr, als der Betrachter von außen sehen kann, wo ihm das riesige Deckengemälde „Gesang vom Leben“ von Sighard Gille entgegenleuchtet. weiterlesen…

Andreas Schulz; Sigrid Hofer Die Kunst im Gewandhaus, E. A. Seemann Verlag, Leipzig 2020, 40 Euro.