STRAWALDE in der Kommunalen Galerie 47 Birkenwerder

Vom 12.06. bis zum 08.08.2021 zeigt die Kommunale Galerie 47 Birkenwerder ausgesuchte Werke des Künstlers STRAWALDE. Diese Ausstellung fällt zeitlich mit dem 90. Geburtstag des Künstlers zusammen. Die Präsentation versucht im kleinen Rahmen ein charakteristisches Bild dieses vielseitigen Werkes mit Gemälden, Zeichnungen, Collagen und Übermalungen zu zeigen. Dabei gelang es, bei mehreren Besuchen von Mitgliedern des Galerieteams im Atelier des Künstlers, sehr frühe Arbeiten – wie die Zeichnungen der Studienfreunde Manfred Böttcher und Agathe Böttcher von 1952 – als auch Arbeiten aus der letzten Schaffenszeit für „STRAWALDE Kabinett“auszuleihen. weiterlesen…

Anja Tack: „Riss im Bild“

Ingo Arend, in: Deutschlandfunk Kultur, 27.5.2021:

DDR-Künstler waren staatshörig und darum sei auch ihre Kunst nicht ernst zu nehmen. Dieser Vorwurf wurde in der BRD oft formuliert. Die Historikerin Anja Tack rekonstruiert den Streit und zeigt, wie sehr er ein Stellvertreterkrieg war. anhören…

Sonderausstellung zum 125. Geburtstag von Otto Niemeyer-Holstein

NDR-Nordmagazin

Niemeyer-Holstein hat bis zu seinem Tod 1984 auf Usedom gelebt. Eine neue Ausstellung zeigt das Spätwerk des Malers. weiterlesen…

17. 04. 2021  –  10. 10. 2021. „Otto Niemeyer-Holstein – Spätwerk“ Gemälde, https://www.atelier-otto-niemeyer-holstein.de/ausstellungen

DDR-Künstler gleich Staatskünstler?

Stefanie Leibetseder, in: literaturkritik.de, 11.5.2021:

Den Gegenstand des Buches bildet die Rezeption der DDR-Kunst nach 1990 im sogenannten „deutsch-deutschen Bilderstreit“. Den Auslöser für die vor allem in der westdeutschen Presse von beiden Seiten erbittert geführten Auseinandersetzungen bildeten Äußerungen des aus der DDR vertriebenen Künstlers Georg Baselitz: Er sprach seinen ostdeutschen Kollegen unisono ihr Künstlertum ab und stempelte sie, sicher aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen, zu Propagandisten des DDR-Staates ab, worin ihm viele seiner westdeutschen Kollegen – jene, die ebenso wie er aus persönlichen und politischen Gründen das Land gen Westen verlassen hatten – folgten.
[…]
Anja Tack hat eine anschauliche und anregende Studie zum Kapitel der deutsch-deutschen Kunstbeziehungen vorgelegt, die sicher auf starken Wiederhall bei Fachleuten, aber auch allen anderen Interessierten stoßen wird. weiterlesen…

Kurt W. Streubel zum 100.

Christoph Gösel, KulTourStadt Gotha GmbH:

Selbst 18 Jahre nach seinem Tod ist Kurt W. Streubel etlichen Bürgerinnen und Bürgern in Gotha ein Begriff. Andere, die ihn nicht kennen oder über wenig Kenntnis auf dem Gebiet der Kunst der DDR verfügen, sind oft erstaunt, dass die Kunstproduktion in der DDR über den sozialistischen Realismus hinaus geht. weiterlesen…

Die Ausstellung „Entdeckungsreise ins Unbekannte. Kurt W. Streubel zum 100.“ ist vom 06. Mai 2021 bis zum 26. September 2021 im KunstForum Gotha zu sehen.

Siehe auch https://www.mdr.de/kultur/ausstellungen/kurt-streubel-gotha-ausstellung-100.html

DDR-Kunst in Potsdamer Ikone

Andreas Fritsche, in: nd, 9.5.2021:

Die Stiftung des Softwaremilliardärs Hasso Plattner hat das lange leerstehende und deswegen heruntergekommene Gebäude am Brauhausberg 2019 gekauft und verwandelt es in eine Galerie. Im Frühjahr 2022 sollen dort zur Eröffnung Landschafts- und Gartenbilder des Malers Wolfgang Mattheuer (1927-2004) gezeigt werden sowie Fotos aus der Serie »Potsdamer Schrebergärten«, aufgenommen von Stan Douglas Anfang der 1990er Jahre. weiterlesen…

Serie Thüringer Künstler: Günther Eckardt – ein Leben für die Kunst

Gerd Zeuner, in: meinAnzeiger.de, 7.5.2021:

Günther Eckardt kann auf ein künstlerisches Schaffen von rund 80 Jahren zurückblicken. Davon etwa 60 als berufstätiger Künstler. Und noch heute steigt der 88-Jährige nahezu täglich in sein Atelier unterm Dach hinauf. Nicht nur, um das Œuvre seines Lebenswerkes zu ordnen und zu katalogisieren, sondern auch, um zu zeichnen und zu malen. weiterlesen…

Steht die Einheit der Literatur noch aus?

Jan Wiele, in: FAZ, 7.5.2021:

Hametner wirft Journalisten, Kuratoren, Jurys und Institutionen von damals bis heute Arroganz und Unwissenheit vor, und er kommt zu dem Schluss, dass ostdeutsche Literatur und Kunst noch immer marginalisiert würden, teils auch bewusst verächtlich gemacht und stigmatisiert, wobei die Sicht auf politische Gesinnung und persönliche Schuld die Sicht auf Ästhetik verdeckt habe oder weiterhin verdecke. weiterlesen…

Michael Hametner: „Deutsche Wechseljahre“. Nachdenken über Literatur und Bildende Kunst. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2021. 224 S., br., 14,– .

Barbara Raetsch erhält Brandenburgischen Kunstpreis

MAZonline, 6.5.2021:

Seit 1958 lebt die in Pirna geborene Künstlerin in Potsdam und beschäftigt sich in ihrer Kunst immer wieder mit dem Stadtbild. Jetzt wurde sie für ihr Lebenswerk geehrt. weiterlesen…

Eisenhüttenstadt: Manfred Neumann „Einblicke“

Oder-Spree-Fernsehen, 3.5.2021:

Für eine Kunstausstellung wurde der Maler und Grafiker Manfred Neumann aus Frankfurt (Oder) eingeladen. Seine Ausstellung „DEPOT NEUN EINBLICKE“ mit rund 60 Arbeiten bieten einen formvollendeten Einblick in sein Frankfurter Depot. weiterlesen…

24.04.2021-27.06.2021, Kunstausstellung mit dem Frankfurter Künstler Manfred Neumann „Einblicke“ (Malerei/Grafik), http://www.museum-eisenhuettenstadt.de/