Gerhard-Altenbourg-Preisträger Walter Libuda gestorben

Steven Ritter, in: ABG-Net.de, 21.7.2021:

Die Werke Walter Libudas stellen den Menschen in den Mittelpunkt. Seine Skulpturen, vor allem aber die aufwühlenden Malereien zeigen Figuren in unterschiedlichsten Situationen und Gefühlswelten. weiterlesen…

Ignoriert und vergessen: Der Thüringer Künstler Werner Schubert-Deister

Natalie Kreisz, in: Deutschlandfunk Kultur, 21.7.2021:

Der Verband Bildender Künstler der DDR machte es ihm nicht leicht: Der Maler und Bildhauer Werner Schubert-Deister schuf abseits des offiziellen Kunstgeschehens ein umfangreiches Werk. Ein Schatz, der immer noch gehoben wird. anhören…

Kunstsammlung der Wismut: Kunst oder linientreuer DDR-Kitsch?

Hartmut Schade, in: MDR KULTUR, 20.7.2021:

Seit 30 Jahren gibt es die SDAG Wismut nicht mehr, doch die Sammlung existiert noch immer. […] Doch ist es wirklich Kunst, was da vierzig Jahre lang im Auftrag der Wismut geschaffen wurde? Lindner schüttelt ablehnend den Kopf. Hochwertige Kunst findet sich unter den 4.000 Gemälden, Graphiken, Zeichnungen nicht, urteilt er. Es sind Auftragsarbeiten, die sich an die Vorgaben der sozialistischen Kunstdoktrin halten. weiterlesen…

Hildegard Stilijanov (1905 – 1981) in Döbeln

„Sehnsucht nach Schönheit“
Malerei und Zeichnung

Ausstellung vom 16. Juli – 16. Oktober 2021 im Stadtmuseum

Hildegard Stilijanov war Malerin und zweite Ehefrau des in Döbeln geborenen Malers Bernhard Kretzschmar. Mit freundlicher Unterstützung durch den Nachlass Stilijanov werden ihre Arbeiten erstmalig in Döbeln gezeigt.

https://www.doebeln.de/index.php/tourismuskulturfreizeit2/116-tourismus-kultur-freizeit/1376-ausstellung-hildegard-stilijanov

„Die Vergangenheitsbetrachtung darf nie zu Ende sein“

Oda Tischewski, Inforadio, 17.06.2021, 07:45:

Als unbequem galt der Maler Hans-Hendrik Grimmling in der DDR. 1986 reiste er aus. Später konnte er in seiner Stasi-Akte nachlesen, was ihm vorgeworfen worden war. Für Grimmling ist es essenziell, dass die Vergangenheit weiter beleuchtet wird. anhören…

Die Documenta 6 und die DDR-Kunst

Andreas Kühne, in: Süddeutsche Zeitung, 15.6.2021:

1977 lädt Kurator Manfred Schneckenburger Künstler aus dem Osten ein – zum Entsetzen mancher Westdeutscher. weiterlesen…

Siehe auch https://www.zeit.de/2021/25/documenta-kassel-kunstfreiheit-ausstellung-berlin-zeitgenoessische-kunst

„Documenta. Politik und Kunst“, 18. Juni 2021 bis 9. Januar 2022, Deutsches Historisches Museum, Berlin

STRAWALDE in der Kommunalen Galerie 47 Birkenwerder

Vom 12.06. bis zum 08.08.2021 zeigt die Kommunale Galerie 47 Birkenwerder ausgesuchte Werke des Künstlers STRAWALDE. Diese Ausstellung fällt zeitlich mit dem 90. Geburtstag des Künstlers zusammen. Die Präsentation versucht im kleinen Rahmen ein charakteristisches Bild dieses vielseitigen Werkes mit Gemälden, Zeichnungen, Collagen und Übermalungen zu zeigen. Dabei gelang es, bei mehreren Besuchen von Mitgliedern des Galerieteams im Atelier des Künstlers, sehr frühe Arbeiten – wie die Zeichnungen der Studienfreunde Manfred Böttcher und Agathe Böttcher von 1952 – als auch Arbeiten aus der letzten Schaffenszeit für „STRAWALDE Kabinett“auszuleihen. weiterlesen…

Anja Tack: „Riss im Bild“

Ingo Arend, in: Deutschlandfunk Kultur, 27.5.2021:

DDR-Künstler waren staatshörig und darum sei auch ihre Kunst nicht ernst zu nehmen. Dieser Vorwurf wurde in der BRD oft formuliert. Die Historikerin Anja Tack rekonstruiert den Streit und zeigt, wie sehr er ein Stellvertreterkrieg war. anhören…

Sonderausstellung zum 125. Geburtstag von Otto Niemeyer-Holstein

NDR-Nordmagazin

Niemeyer-Holstein hat bis zu seinem Tod 1984 auf Usedom gelebt. Eine neue Ausstellung zeigt das Spätwerk des Malers. weiterlesen…

17. 04. 2021  –  10. 10. 2021. „Otto Niemeyer-Holstein – Spätwerk“ Gemälde, https://www.atelier-otto-niemeyer-holstein.de/ausstellungen

DDR-Künstler gleich Staatskünstler?

Stefanie Leibetseder, in: literaturkritik.de, 11.5.2021:

Den Gegenstand des Buches bildet die Rezeption der DDR-Kunst nach 1990 im sogenannten „deutsch-deutschen Bilderstreit“. Den Auslöser für die vor allem in der westdeutschen Presse von beiden Seiten erbittert geführten Auseinandersetzungen bildeten Äußerungen des aus der DDR vertriebenen Künstlers Georg Baselitz: Er sprach seinen ostdeutschen Kollegen unisono ihr Künstlertum ab und stempelte sie, sicher aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen, zu Propagandisten des DDR-Staates ab, worin ihm viele seiner westdeutschen Kollegen – jene, die ebenso wie er aus persönlichen und politischen Gründen das Land gen Westen verlassen hatten – folgten.
[…]
Anja Tack hat eine anschauliche und anregende Studie zum Kapitel der deutsch-deutschen Kunstbeziehungen vorgelegt, die sicher auf starken Wiederhall bei Fachleuten, aber auch allen anderen Interessierten stoßen wird. weiterlesen…