Archiv für die Kategorie ‘Rezension’

Thorsten Paprotny über Eduard Beaucamp: Jenseits der Avantgarden

Thorsten Paprotny, in literaturkritik.de, 19.8.2022: Bis heute übersieht man am liebsten, dass der Osten ein schwieriges, aber auch bedeutendes und eigenständiges Stück Kunstgeschichte hinterlassen hat, das sich freilich aus anderen Traditionen der Moderne, aus denen der Menschenbildern und Realisten, bildete und der staatlichen und parteilichen Repression abgetrotzt werden musste. Man hat den Beitrag des Ostens […]

Rezensionen zu Anja Tack: Riss im Bild

Ekkehard Henschke: Rezension von: Anja Tack: Riss im Bild. Kunst und Künstler aus der DDR und die deutsche Vereinigung, Göttingen: Wallstein 2021, in: sehepunkte 22 (2022), Nr. 5 [15.05.2022], URL: http://www.sehepunkte.de/2022/05/35713.html Anne Barnert: Rezension von: Anja Tack: Riss im Bild. Kunst und Künstler aus der DDR und die deutsche Vereinigung, Göttingen: Wallstein 2021, in: sehepunkte […]

Rezension von Bauer-Friedrich, Thomas; Kaiser, Paul, Willi Sitte. Künstler und Funktionär

Anja Tack, in: H-Soz-Kult, 12.04.2022: Nicht wenige Ausstellungen widmeten sich in den vergangenen dreißig Jahren dem Thema Kunst aus der DDR, doch jede dieser Präsentationen sah sich mit der Frage konfrontiert, ob Kunst aus der DDR als Kunst oder als historisches Dokument gelte: Gehören die künstlerischen Werke aus der DDR in Kunstmuseen oder in historische […]

Rez. ZG: A. Tack: Riss im Bild

Insgesamt stellt die Erforschung von in der DDR entstandener Kunst weiterhin ein Desiderat dar. Diese Forschungslücke zu füllen ist nicht der Anspruch vorliegender Dissertation von Anja Tack. Vielmehr geht es ihr darum zu untersuchen, wie es zu Abwertung und öffentlicher Unsichtbarkeit von Kunst aus der DDR gekommen ist. Michaela Mai: Rezension zu: Tack, Anja: Riss […]

Über Mauern: Das wichtigste Motiv der deutsch-deutschen Zerrissenheit in der Kunst aus Ost und West

Ralf Julke, in: Leipziger Internetzeitung, 3.9.2021: Einer, der weiß, wie tief die Spaltung auch die Seele des Landes zerrissen hat, ist Bernd Lindner. Bis 2015 war der Kulturhistoriker als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig tätig. Und das für die Bundeszentrale für politische Bildung erarbeitete Buch legt zumindest die Vermutung nahe, wie er die […]

Anja Tack: „Riss im Bild“

Ingo Arend, in: Deutschlandfunk Kultur, 27.5.2021: DDR-Künstler waren staatshörig und darum sei auch ihre Kunst nicht ernst zu nehmen. Dieser Vorwurf wurde in der BRD oft formuliert. Die Historikerin Anja Tack rekonstruiert den Streit und zeigt, wie sehr er ein Stellvertreterkrieg war. anhören…

DDR-Künstler gleich Staatskünstler?

Stefanie Leibetseder, in: literaturkritik.de, 11.5.2021: Den Gegenstand des Buches bildet die Rezeption der DDR-Kunst nach 1990 im sogenannten „deutsch-deutschen Bilderstreit“. Den Auslöser für die vor allem in der westdeutschen Presse von beiden Seiten erbittert geführten Auseinandersetzungen bildeten Äußerungen des aus der DDR vertriebenen Künstlers Georg Baselitz: Er sprach seinen ostdeutschen Kollegen unisono ihr Künstlertum ab […]

Steht die Einheit der Literatur noch aus?

Jan Wiele, in: FAZ, 7.5.2021: Hametner wirft Journalisten, Kuratoren, Jurys und Institutionen von damals bis heute Arroganz und Unwissenheit vor, und er kommt zu dem Schluss, dass ostdeutsche Literatur und Kunst noch immer marginalisiert würden, teils auch bewusst verächtlich gemacht und stigmatisiert, wobei die Sicht auf politische Gesinnung und persönliche Schuld die Sicht auf Ästhetik […]

Die Kunst im Gewandhaus: Der große Bildband, der erklärt, was im Gewandhaus alles an Kunst zu sehen ist

Ralf Julke, in: Leipziger Internet Zeitung, 17.9.2020: Beinah hätte es noch eine Galerie gegeben, in der wechselnde Ausstellungen Arbeiten von bildenden Künstlern zur Musik gezeigt hätten. Aber den Gedanken ließen die Planer irgendwann fallen, als das neue Leipziger Gewandhaus am Augustusplatz nach und nach Gestalt annahm. Kunst ist trotzdem drin, sogar mehr, als der Betrachter […]

Neuerscheinung: Heisig malt Schmidt. Eine deutsche Geschichte über Kunst und Politik

Bettina Baltschev, in: MDR Kultur, 22.10.2018: Auch fast 30 Jahre nach dem Mauerfall lassen sich noch deutsch-deutsche Geschichten erzählen, die bisher so detailliert eher unbekannt waren. Zum Beispiel die, wie ein deutscher Bundeskanzler sich von einem Maler aus der DDR porträtieren ließ. So geschehen im Jahr 1986, als Helmut Schmidt – damals schon außer Dienst […]