Der Blog präsentiert die Arbeit des BMBF-Verbundprojektes "Bildatlas: Kunst in der DDR" und dokumentiert die Debatte über den Umgang mit der Kunst aus der DDR.
Schwedt ist im Besitz dreier Kunstsammlungen. Die Werke entstanden in einer historisch aufregenden Zeit. Kunstexpertin Liane Morgner findet, sie sollten mehr Aufmerksamkeit erhalten. weiterlesen…
Die Ausstellung in der robotron-Kantine nimmt die IX. und X. Kunstausstellung als größte und meistbesuchte Überblicksausstellung der DDR wie auch die Alternativkultur der 1980er Jahre als Resonanzraum gesellschaftlicher Veränderungen in den Blick.
Ausgehend von historischen Sammlungsbeständen des ifa – Institutes für Auslandsbeziehungen, eröffnet die Ausstellung, an der über 40 Künstler*innen beteiligt sind, einen Dialog zwischen den Generationen und bietet Einblicke in die besondere Beziehung zwischen Kunst und Publikum.
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem ifa-Institut für Auslandsbeziehungen und der Wüstenroth-Stiftung. Weitere Partner sind Kunstfonds / Staatliche Kunstsammlungen Dresden und Art in Networks – ein Forschungsprojekt der Professur für Bildwissenschaft und Kunstgeschichte der TU Dresden.
»Produktive Unruhe« in der robotron-Kantine ist die erste Ausstellung im Jahr 2026 in der Ausstellungsreihe »Publik Machen« des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wüstenrot in Berlin und Dresden.
Mi / 20. Mai, 19:00 Eröffnung mit einem Grußwort der Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch und einem Panelgespräch mit Beitragenden zur AusstellungAnschließend Live-Konzert der Band »Freunde der italienischen Oper« (20:00)
21. Mai — 26. Jul, robotron-Kantine, Lignerallee am Skatepark, 01069 Dresden, Mi – Fr 16 – 19 Uhr, Sa & So 12 -18 Uhr. Eintritt frei
16. April 2026, 16:04,
Daniel Burckhardt,
Vortrag.
Di 28.4. / 18:00 Uhr / RADIO CORAX Veranstaltungsraum, Unterberg 11, 06108 Halle (Saale)
Wie werden Kunstwerke, die in der DDR entstanden sind, heute aufbewahrt, aufgearbeitet und ausgestellt? Wie groß ist der Anteil von Werken von Künstlerinnen in den Beständen? Wie sind die Sammlungen entstanden? Wer hat was? Wie sind sie erschlossen? Welcher Umgang damit ist wünschenswert? Wie verfährt man zukünftig mit Künstlernachlässen?
Ins Gespräch kommen Ulrike Kremeier (Direktorin Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst / BLMK), Dr. Angelika Weißbach (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Museum Utopie und Alltag / Kunstarchiv Beeskow), Prof. Dr. Annegret Laabs (Direktorin Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg und Professorin für Kunstgeschichte an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule, Halle) und Dr. Ruth Heftrig (Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt e.V.). Moderiert wird die Veranstaltung von der Kunstwissenschaftlerin Anna Ebert. Eintritt frei. Eine Veranstaltung von SICHTBAR MACHEN – Ostdeutsche Künstlerinnen 1945 bis 1989 in Sachsen-Anhalt.
Er gilt als „Andy Warhol des Ostens“. Hans Tichas Werk besticht durch Pop-Elemente, Vielseitigkeit und ist immer auch Gesellschaftskritik. Zu seinem 85. Geburtstag widmet ihm das Neue Museum Nürnberg eine umfassende Retrospektive. ansehen…
Den Ausdruck „Queer“ gab es damals noch nicht, auch nicht in der DDR. Doch eine neue Ausstellung will über dieses Wort jetzt die höchst unterschiedlichen Leben und das Werk von neun Künstler*innen aus dem Land zu fassen bekommen, teilweise zum ersten Mal erzählen. Es ist eine große Schau geworden über vier Ausstellungsorte hinweg. Wie haben sich die Identität der Künstlerinnen und ihre gestalterische Freiheit miteinander verwoben? Welche Rolle spielen Diskriminierung und Zensur? ansehen…
24. März 2026, 13:13,
Daniel Burckhardt,
Ausstellung.
17:00 bis 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Europa-Universität Viadrina, Hauptgebäude
Erst Ende der 1980er-Jahre wurde in der DDR die Rolle des Geschlechts in der Kunst öffentlich in den Fokus genommen. Zuvor wurde diese Kategorie weder als Einflussfaktor in den Arbeitsbedingungen noch im kreativen Schaffensprozess berücksichtigt. Da Frauen den Männern offiziell gleichgestellt waren, musste das Geschlecht demnach auch nicht gesondert betrachtet werden. Vielmehr wurde es genutzt, um auch in der Kunst vorgeschriebene Rollenbilder zu vertiefen. Die Ausstellung mit ausgewählten Werken der städtischen Artothek gibt nun am Beispiel von Frankfurt (Oder) einen Einblick wie Künstlerinnen in der DDR arbeiteten und welche Rolle das weibliche Geschlecht in der DDR-Kunst tatsächlich hatte.
Die Artothek der Stadt Frankfurt (Oder) ist eine kulturelle Einrichtung, bei der Werke der Malerei und Grafik privat oder durch öffentliche Einrichtungen ausgeliehen werden können. Die Sammlung umfasst die Bestände der ehemaligen DDR-Einrichtungen des Baustabs für Bildkunst und Denkmalpflege sowie des Zentrums für künstlerische Werkstätten und ist dabei zugleich ein Zeugnis der DDR-Kunstszene in Frankfurt (Oder).
23. März 2026, 08:29,
Daniel Burckhardt,
Presseschau.
Georg Leisten, in: nd,
Eine kompakte Werkmonografie enthüllt den Gestaltwandler Sighard Gille zwischen Alter und Neuer Leipziger Schule als Maler im »Gestus des Dennoch« weiterlesen…
Uwe M. Schneede: Sighard Gille. Zeitbilder – Werke aus 50 Jahren. E.A. Seemann. 112 S., geb., 30 €.
Die Kunstsammlung des DDR-Bergbauunternehmens Wismut lagert bislang in einem Depot in Chemnitz. Eine Initiative will die rund 4.000 Werke nach Gera holen und sieht im geplanten Museumsneubau im Zentrum die Chance für eine dauerhafte Präsentation. Oberbürgermeister Kurt Dannenberg stellt für das kommende Jahr jedoch zunächst nur eine Sonderausstellung zur Wismut‑Kunst in Aussicht – sie wäre ein erster, richtungsweisender Schritt. anhören…
Die Galerie Eigen + Art gehört zu den bekanntesten kommerziellen Galerien Deutschlands. Sie vertritt Künstler wie Neo Rauch oder Kristina Schuldt und auch Kreative aus den USA, Frankreich oder Israel. In einer Ausstellung beleuchtet sie nun erstmals ihre eigenen Wurzeln in der DDR. Es ist eine Zeitreise in die alternative Kunstszene im letzten Jahrzehnt des Arbeiter- und Bauernstaates. anhören…
14. März bis 18. April 2026, Galerie Eigen + Art, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig, Dienstag bis Samstag, von 11 bis 18 Uhr