ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2026 an Sarah Alberti

art-in.de, 10.09.2026:

Der mit 5.000 Euro dotierte ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik geht in diesem Jahr an die Leipziger Kunsthistorikerin, Moderatorin und Autorin Sarah Alberti.

Eine fünfköpfige Jury entschied sich für diese Auszeichnung, die insbesondere Albertis kunstkritisches Schreiben in Bezug auf ihren Blick auf die Kulturgeschichte der DDR und ihre aktuellen Bezüge zur Kunst in Ostdeutschland hervorhebt. weiterlesen…

Ausstellung: „Behauptung 36 – Positionen ostdeutscher Malerei“

Vorsprung, Nachrichten aus der Region Main-Kinzing:

Die ausstellenden Künstler, zwei Frauen und zwei Männer: Elke Albrecht, Julia Tomasi Müntz, Jost Heyder und Mathias Perlet wurden an bedeutenden ostdeutschen oder internationalen Ausbildungsstätten geprägt. weiterlesen…

Die Ausstellung „Behauptung 36 – Positionen ostdeutscher Malerei“ findet vom 2.10. bis 11.10. 2026 in der Villa Bergstraße 50 in Rodenbach/Oberrodenbach statt. Der Eintritt ist frei, die Öffnungszeiten: Freitag 2.10. bis Sonntag den 4.10.2026 und Freitag 9.10. bis Sonntag 11.10.2026 (jeweils 13 bis 18 Uhr).

„Souveräne Wege“: Ausstellung in Halle zeigt unangepasste DDR-Künstler

Sandra Meyer, MDR Kulturdesk, 14.09.2026:

Das Literaturhaus Halle zeigt mit „Souveräne Wege“ eine Ausstellung zur DDR-Kunst, die sechs bedeutende und unangepasste Künstler in den Mittelpunkt stellt. Rund 100 Werke aus der Stiftung Dr. Weckerle zeigen, wie Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich Claus, Hermann Glöckner, Eberhard Göschel, Michael Morgner und Max Uhlig eigene künstlerische Wege jenseits staatlicher Vorgaben fanden. anhören…

„Souveräne Wege. Sechs nicht-angepasste Künstler in der DDR“
Werke von Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich Claus, Hermann Glöckner, Eberhard Göschel, Michael Morgner und Max Uhlig, ab 11.09.2026. Literaturhaus Halle, Bernburger Straße 8, 06108 Halle (Saale), Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr

und während Veranstaltungen des Literaturhauses. Eintritt frei.

Kunsthalle Rostock DDR-Künstlerinnen neu entdeckt: Ostsee-Bilder, sozialistischer Idealismus – und ein Tabu, das bewegt

Jens Griesbach, in: Nordkurier, 

„Das sind zwei ganz starke Positionen von DDR-Künstlerinnen aus unserem Bundesland, die sehr unterschiedlich mit dem sozialistischen Realismus umgegangen sind“, schwärmt Dr. Jörg-Uwe Neumann. „Und demnächst sind sie gleichzeitig zu sehen“, ergänzt der Chef der Rostocker Kunsthalle. Zudem sind beide Künstlerinnen stark von der Ostsee geprägt. Hedwig Holtz-Sommer (1901 bis 1970) hat auf dem Darß gemalt, war Teil der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Noch bis 22. November sind ihre Arbeiten im Erdgeschoss des Schaudepots der Kunsthalle zu sehen. Ende September kommt dann die Usedomer Künstlerin Susanne Kandt-Horn (1914 bis 1996) hinzu. weiterlesen…

https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2026/hedwig-holtz-sommer, https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2026/susanne-kandt-horn

Wie wird Kindern DDR-Kunst vermittelt?

22.08.2026 ∙ rbb24 Brandenburg aktuell ∙ rbb:

Tausende Gemälde und Kunstwerke aus der DDR lagern auf der Burg Beeskow. Bei einem besonderen Workshop dürfen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern die Werke entdecken – und dabei voneinander lernen. ansehen…

Das Kunsthaus Bützow holt den Maler der Leipziger Montagsdemos zurück

 Silke Voß, in: Nordkurier, 
Der Verein hatte Jürgen Schäfer einst bekannt gemacht: Mit seinem Gemälde von den Protesten 1989. Der Vertreter der Leipziger Schule war ein Schüler von Wolfgang Mattheuer. weiterlesen…
Die Ausstellung im Kunsthaus Bützow Lange Straße 20 ist bis zum 2.Oktober zu sehen. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Von Dienstag bis Freitag ist von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Am Samstag und Sonntag können Besucher die Einrichtung von 13 bis 16 Uhr besuchen.

Zum 70. Geburtstag: Ausstellung in Kamenz zeigt Angela Hampels Begeisterung für die Antike

Grit Krause, MDR Kulturdesk, 24.7.2026:

Angela Hampel zählt zu den bedeutendsten Malerinnen in Deutschland. In diesem Jahr feiert die Künstlerin ihren 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass widmet ihr die Stadt Kamenz eine Ausstellung, die ihr gesamtes Werk in den Blick nimmt. Die Schau zeigt ihren feministischen Blick – und ihre Auseinandersetzung mit Antike. anhören…

Sonderausstellung „Angela Hampel. Malerei und Grafik“,  24. Juli bis 4. Oktober 2026, Malzhaus Kamenz
Zwingerstraße 6, 01917 Kamenz, (Eingang über Museum der Westlausitz, Pulsnitzer Str. 16),
Donnerstag bis Sonntag, von 10 bis 18 Uhr, 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro, https://www.stadtgeschichtekamenz.de/sonderausstellung/index.html

GEGEN DEN STRICH GESAMMELT

Die LBS Landesbausparkasse NordOst AG lädt zur Eröffnung am Freitag, dem 24. Juli 2026, um 18 Uhr ein.
Die Ausstellung präsentiert die Corporate Collection der LBS NordOst im Kunstraum Potsdam. Sie vereint bedeutende Positionen ostdeutscher Kunst und bietet spannende Einblicke in eine außergewöhnliche Unternehmenssammlung.
Freuen Sie sich auf Werke, die Geschichte, Gegenwart und kulturelle Identität auf vielfältige Weise miteinander verbinden.

BARTNIG, HORST
GECCELLI, JOHANNES
GOLTZSCHE, DIETER
GROHMANN, BEATRIX
GRÖSZER, CLEMENS
GROTHKOPP, JÖRN
HEISIG, JOHANNES
HERRMANN, SABINE
JOHN, JOACHIM
K. H. HÖDICKE
KAESEBERG
KERBACH, RALF
KILLISCH, KLAUS
KOWSKI, UWE
KÜNZEL, GERO
LIBUDA, WALTER
MARWAN
MATTHEUER, WOLFGANG
METZKES, HARALD
MOHR, ARNO
NICOLAI, OLAF
NIEMEYER-HOLSTEIN, OTTO
NITSCHE, FRANK
PUDER, ULF
PUKROPSKI, DANIELA
QUEVEDO, NURIA
SCHUMANN, SARAH
STANGL, REINHARD
STELZMANN, VOLKER
STH WAGNER
STRAWALDE
STROZYNSKI, URSULA
TRIEGEL, MICHAEL
UHLIG, MAX
VÖLKNER, JOACHIM
VOSTELL, WOLF
WEGENER, WOLFGANG
ZYLLA, KLAUS

Ausstellungsdauer: 24.07.-30.08.2026, Mittwoch – Sonntag, 13.00 Uhr – 18.00 Uhr
Schiffbauergasse 6, 14467 Potsdam

„herzwärts wild“ – Ausstellung im Packhof Frankfurt (Oder)

radio3 am Nachmittag, 20.07.2026:

Die Gruppenausstellung „herzwärts wild“ im Packhof Frankfurt (Oder) zeigt Werke von Künstlerinnen, die in der DDR sozialisiert wurden und stellt sie Positionen von Künstlerinnen der Volksrepublik Polen gegenüber. Malereien, Collagen, Handzeichnungen aber auch Fotografien und Plastiken verarbeiten die Erfahrungen der Umbrüche der 1980er und 1990er Jahre.

Auf radio3 spricht die Kuratorin Anna Ebert darüber, welche Künstler und Künstlerinnen ausstellen und was Besuchende erwartet. anhören…

Vgl. auch https://www.berliner-zeitung.de/article/kunst-von-beiden-seiten-der-oder-erinnert-an-utopien-und-brueche-10304164

19.07. – 27.09.2026 „herzwärts wild“, (Ost)deutsche und polnische Künstlerinnen der 1980er und 1990er Jahre. Packhof, Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11, 15230 Frankfurt (Oder), Di – So 11:00 – 17:00 Uhr

DDR-Kunst neu betrachtet – durch die Brille einer Amerikanerin

Grit Krause, in: mdr Kulturdesk, 19.07.2026:

Die Robotron-Kantine in Dresden nimmt in ihrer aktuellen Ausstellung „Produktive Unruhe“ die Kunst der DDR genauer in den Blick. Ein passender Ort, um sich dort mit der US-amerikanischen Kunsthistorikerin April Eisman zu treffen, die gerade am Institut für Kunst- und Musikgeschichte an der TU Dresden über DDR-Künstlerinnen und -künstler forscht. Über ihre Sicht auf die ostdeutsche Kunst. anhören…