„Die wilden 80er-Jahre in der deutsch-deutschen Malerei“ im Potsdam Museum

Lena Schneider in: Potsdamer Neueste Nachrichten, 1.12.2016:

Die eindrucksvolle, schier überbordende Ausstellung will mit zwei Irrtümern aufräumen. Der erste: DDR-Kunst kann künstlerisch nicht mit zeitgenössischen Exponaten aus der BRD mithalten. Der zweite: Die Kunstwelten in Ost und West hatten nicht das Geringste gemeinsam.

Um beides richtigzustellen, greift die Schau zu einem radikalen kuratorischen Mittel: Die Künstler werden keiner Herkunft zugeordnet. So sprechen die Werke für sich. Und wer zum Beispiel nicht weiß, dass Johannes Grützke aus Westberlin kommt und Clemens Gröszer aus dem Ostteil der Stadt, der wird nur den fein ziselierten Hyperrealismus sehen, der deren Werke „Valeska Gert“ (1978) und „Bildnis A.P. IV“ verbindet. Ohne die Herkunftszuschreibungen wird so der Blick frei für das Eigentliche: die Kunst. weiterlesen…

„Die wilden 80er-Jahre in der deutsch-deutschen Malerei“ eröffnet am Samstag, dem 3. Dezember, im Potsdam Museum und ist bis 12. März geöffnet.

Altenbourg in Altenburg

Hamburger Abendblatt/dpa, 21.11.2016:

In seinem Haus in Ostthüringen hat sich der Grafiker Gerhard Altenbourg über Jahrzehnte ein Refugium geschaffen. Hier lebte und arbeitete er umgeben von Kunst und Literatur. Heute bietet es als Gesamtkunstwerk Einblick in ein eindrucksvolles Künstlerleben. weiterlesen…

Ausstellung Altenbourg in Altenburg vom 4. Dezember 2016 bis 5. März 2017 im Lindenau-Museum,
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 12–18 Uhr, Samstag, Sonntag und feiertags: 10–18 U

 

Sabine Herrmann und Klaus Killisch im Kunst-Kontor Potsdam

Märkische Allgemeine, 15.11.2016:

Klaus Killisch war ein junger Wilder, er saß bei Judy Lybke am Kanonenofen, Leipzig in den 80ern, als allen klar war, das die DDR sie nicht mehr wärmt. […] Auch Klaus Killisch atmet nicht mehr jene Anarchie, mit der man sich als Maler seinerzeit in Leipzig schmückte. Vor einem Jahr vollzog er jenen Schritt, mit der man aufgenommen wird im Schoß des Bürgertums: Er hat geheiratet. Er kannte seine Lebensgefährtin Sabine Herrmann seit dem Studium. Nun, als Ehefrau und Ehemann, wagen sie erstmals eine Doppelausstellung, zu sehen in der Galerie Kunst-Kontor am Jungfernsee. „Natürlich gibt es ein bisschen Konkurrenz“, räumt Killisch ein, er lächelt – „auch wenn wir das nicht zugeben würden.“. weiterlesen…

Pop-Art made in DDR

Gitta Keil: in Volksstimme (dpa), 10.11.2016

Maler, Grafiker, Bühnenbildner, Komponist, Radrennfahrer. Der Künstler Wasja Götze aus Halle ist ein Allrounder. In diesem Jahr wird er 75 und seine Heimatstadt ehrt ihn ab diesem Sonntag (bis 29. Januar 2017) mit einer Doppelausstellung. Der beziehungsreiche Titel: „Wasja Götze: inmitten – am Rande. Malerei und anderes“. In der DDR-Kunstszene war Götze einer der wenigen Pop-Art-Künstler und eckte damit bei der Staatsmacht gehörig an. Er war: am Rande. weiterlesen…

Wasja Götze: Malerei & Anderes; 13. November bis 29. Januar 2017. Im Kunstforum dienstags bis freitags 14 bis 17 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr, Sa., So., Feiertage 11 bis 17 Uhr. Eintritt frei. Im Kunstmuseum tägl. außer mittwochs 10 bis 18 Uhr.

Mehr als ein Auftragsmaler: Gille-Retrospektive in Leipzig

MDR Kultur, 28. Oktober 2016

Im Februar feierte Sighard Gille seinen 75., jetzt lädt das Bildermusem zur großen Rückschau auf das Werk des Malers, der einst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Mattheuer und Heisig studierte und in den 1990er-Jahren dort selbst als Professor lehrte. Zu seinen Schülern gehören Maler wie Matthias Weischer oder Paule Hammer, die unterm Label der „Neuen Leipziger Schule“ für Aufsehen sorgten. weiterlesen…

30.10.-22.01.2016 Sighard Gille: ruhelos
Leipziger Museum der bildenden Künste, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

Di und Do bis So: 10-18 Uhr, Mi: 12-20 Uhr, Mo geschlossen
31.10./16.11./ 25./26.12.2016: 10-18 Uhr

Wenn Kunst kaum was wert ist

Stefan Lötsch, in: Märkische Online Zeitung, 26.10.2016:

Mit gerade einmal mit knapp 46000 Euro wird die umfangreiche Kunstsammlung der Stadt in der Eröffnungsbilanz der Stadt bewertet. Das zeigt: Zwischen den buchhalterischen und den künstlerischen Werten liegen Welten.

Andererseits hat die Eisenhüttenstädter Sammlung einen ganz anderen Wert, der ihm immer wieder bestätigt wird, was Gudrun Grund den ideellen Wert nennt. Denn namhafte Galerien und Museen fragen immer wieder an, ob sie eine oder mehrere Arbeiten von DDR-Künstlern als Leihgabe für Ausstellungen haben können. Im Querschnitt schätzt Preuß die Eisenhüttenstädter Sammlung als bedeutend auf dem Gebiet der DDR-Kunst ein.  weiterlesen…

Städtische Galerie Dresden ehrt Hubertus Giebe

MDR, 14.10.2016:

Die Städtische Galerie Dresden widmet Maler Hubertus Giebe seit Freitag eine große Ausstellung. Beitrag ansehen…

15. Oktober bis 8. Januar 2017 in der Städtischen Galerie Dresden, Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden
Di-So (10-18 Uhr), Fr. (10-19 Uhr)

Rolf Kuhrt in der „Kleinsten Galerie“ im Goldenen Anker in Arneburg

Volksstimme, 10.10.2016

Eine neue Ausstellung steht vor der Tür: In der „Kleinsten Galerie“ im Goldenen Anker in Arneburg wird am Mittwoch, 12. Oktober, die insgesamt 225. Kunstausstellung eröffnet. […] Die Arbeiten von Prof. Rolf Kuhrt aus Kirch Rosin bei Güstrow können bewundert werden. Der gelernte Plakatmaler, der aus Bergzow bei Genthin stammt, absolvierte zunächst die Magdeburger Fachschule für angewandte Kunst, um dann, zunächst studierend, bis zur Emeritierung 45 Jahre der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig treu zu bleiben weiterlesen…

Die Ausstellung ist außer montags von 11.30 bis 20.30 Uhr bis zum 22. November im Goldenen Anker zu sehen.

Rostock: Societät erbt maritime Wandmalerei

Norddeutsche Neueste Nachrichten, 29. September 2016:

Ein maritimer Schatz mecklenburgischer DDR-Kunst hat den Weg in die Hansestadt gefunden: „Die Entwicklung der Nautik“ der Greifswalder Malerin und Grafikerin Mechthild Hempel hängt seit Kurzem im Atrium der Societät Rostock maritim – dauerhaft.
Lange und intensiv hatte Hempels Tochter und Nachlassverwalterin Claudia Lange nach einem geeigneten Ausstellungsraum für das um 1968/69 entstandene Werk ihrer Mutter gesucht. „Zuerst in Greifswald und Stralsund, aber dort waren nicht die richtigen Flächen in der Größe vorhanden“, sagt Lange. Dann sei sie auf Jochen Pfeiffer und die Societät Rostock gestoßen, in deren maritimen Ambiente die sieben mal zwei Meter große Malerei ausreichend Platz gefunden habe, so Lange. weiterlesen…

Görlitz: „Erfahrung DDR!“

Frank-Uwe Michel, 12.09.2016:

Nicht erst ins Museum gehen, sondern Kunst gleich um die Ecke bewundern – das kann man derzeit in einer Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Görlitz. Die Einrichtung zeigt in einem leer stehenden Ladengeschäft in der Wendel-Roskopf-Straße 12 im Rahmen des Projektes „Erfahrung DDR“ Malerei aus den 1950er bis 1980er Jahren, die bisher überwiegend im Depot schlummerte. weiterlesen…

Kunsterfahrung DDR!, 03.09.2016 bis 02.04.2017, Di. – So. 10 – 17 Uhr im Ladengeschäft Wendel-Roskopf-Straße 12,Eintritt frei!, http://erfahrung-ddr.de/#ausstellungen