Ausstellung in Frankfurt (Oder) in Videos

Lisa Mahlke, in: Märkische Oderzeitung, 29.3.2020:

In Frankfurt sind aktuell eigentlich die Gruppenausstellung „Der sachliche Blick. Malerei und Skulpturen aus der Sammlung des BLMK“ in der Rathaushalle und im Packhof die Ausstellung „Gestern, heute, übermorgen. Der Blick der Moderne in grafischen und fotografischen Werken aus der Sammlung des BLMK“ zu sehen. Geöffnet haben beide Ausstellungen sowie jene im Dieselkraftwerk Cottbus trotzdem – auf digitalem Wege. Die ersten Videos aus Cottbus sind auf der Facebook- und Instagramseite des BLMK bereits zu sehen, Videos aus Frankfurt kommen im Laufe der nächsten Woche dazu. weiterlesen…

Ein Leben für die Kunst der Frauen

Ingeborg Ruthe, in: Berliner Zeitung, 17.3.2020:

Die Berliner Kultur-Netzwerkerin und Xanthippe-Gründerin Ilse Maria Dorfstecher ist gestorben. Sie war eine europaweit respektierte Aktivistin für die Gleichberechtigung weiblicher Kunst. weiterlesen…

Halden, Hütten und Natur: Eisleben zeigt Bilder aus der Sammlung des Mansfeld-Kombinats

Jörg Müller, 9.3.2020, in: Mitteldeutsche Zeitung:

Unter dem Titel „Von Menschenhand“ ist Landschaftsmalerei zu sehen. Die 15 Gemälde zeigen eindrucksvoll die Breite der insgesamt circa 300 Werke umfassenden Sammlung des Mansfeld-Kombinats, die sich heute im Eigentum des Landkreises Mansfeld-Südharz befindet. weiterlesen…

›› Die Ausstellung im ehemaligen „Moskito“, Markt 29/30 (Eingang Schloßplatz) in Eisleben, ist bis zum 30. April, donnerstags von 13 bis 16 Uhr, zu sehen.

Jedes Härchen, jede Falte. Altmeisterlich!

Katharina de Mos, in: Trierer Volksfreund, 6.3.2020:

Fans abstrakter Kunst können zu Hause bleiben. Wer jedoch altmeisterliches künstlerisches Können schätzt, dürfte zufrieden sein mit dem, was in Wittlich ab Sonntag zu sehen ist: Bilder des Leipziger Künstlers Dietrich Wenzel. weiterlesen…

Die Ausstellung wird am Sonntag, 8. März, um 11 Uhr in der Wittlicher Synagoge (Himmeroder Straße 44) eröffnet. Auch Künstler Dietrich Wenzel ist vor Ort. Die Schau ist dann bis zum 26. Juli im Alten Rathaus in Wittlich zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 11 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags: 14 bis 17 Uhr.

Gründungsdirektion (m/w/d) für das Museum im Minsk, Potsdam

Mit der Transformation des ehemaligen Terrassenrestaurants „Minsk“ zu einem Museum für zeitgenössische Kunst, schafft die Hasso Plattner Foundation einen weiteren kulturellen Anziehungspunkt in Potsdam. Das Museum wird im Herbst 2021 eröffnet werden und soll ausgehend von den Werken der Sammlung des Stifters und Mäzens Hasso Plattner eine Brücke zwischen der Kunst der ehemaligen DDR und der jüngeren zeitgenössischen Positionen bauen. Nach der umfassenden Gebäudesanierung wird eine Ausstellungsfläche von 900 m² zur Verfügung stehen.

Für diese Aufgabe suchen wir eine
Gründungsdirektion (m/w/d)

Die Position ist unbefristet, in Vollzeit und zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt übertariflich.

Gesucht wird eine kreative und starke Persönlichkeit mit der Fähigkeit, strategisches Handeln und Offenheit für künstlerische Prozesse zu verbinden und somit das Museum strategisch zu planen, inhaltlich und organisatorisch aufzubauen und zu entwickeln.

Ihre Aufgaben:

Die Gründungsdirektion erwartet ein vielseitiges Aufgabenspektrum in einem dynamischen und abwechslungsreichen Umfeld mit weitreichenden Gestaltungsperspektiven im Aufbau und der Positionierung einer neuen Institution. Ziel ist es, die konzeptionelle, inhaltliche und finanzielle Basis für die künftige Arbeit zu legen. Das Aufgabenspektrum der zu besetzenden Position umfasst Folgendes:

– Führung einer zukunftsorientierten und von strukturellen Weiterentwicklungen geprägten Institution.
– Strategische und konzeptionelle Ausrichtung des Hauses
– Verantwortung für die wissenschaftliche und kuratorische Leitung sowie für die Sammlung, das Programm der Dauer- und Sonderausstellungen und die Entwicklung von Konzepten für die Programm- und zielgruppenspezifische Vermittlungsarbeit
– Gestaltung im Bereich Aufbau- und Ablauforganisation sowie Mitwirkung bei der personalwirtschaftlichen Entwicklung
– Entwicklung digitaler Strategien und Innovationen im Kontext der Museumslandschaft
– Positionierung der Institution in der Stadt Potsdam, der Region und international
– Repräsentation des Museums in der Öffentlichkeit
– Zusammenarbeit mit herausragenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur

Ihr Profil:

– Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium in den Fachbereichen Kunst- oder Kulturgeschichte, Kulturmanagement oder eine vergleichbare Qualifikation
– Mehrjährige Berufserfahrung in einer Kulturinstitution inklusive Personal- und Budgetverantwortung
– Fachwissen in den Bereichen Kunst der DDR, Klassische Moderne sowie der Zeitgenössischen Kunst
– Fähigkeit zur Vermittlung künstlerischer Inhalte und Prozesse in Wort und Schrift
– Ausgeprägtes analytisches und strategisches Denken, Organisationsgeschick sowie die Fähigkeit zu professionellem Schnittstellenmanagement.
– Durchsetzungsfähigkeit und Managementqualitäten
– Hohe Sozialkompetenz und kooperativer Führungsstil
– Überzeugendes, empathisches Auftreten mit ausgeprägter Teamfähigkeit
– Gespür für Trends, neue Ideen und neue gesellschaftliche Entwicklungen im Kulturbereich
– Exzellente Kommunikationsfähigkeit in Deutsch und Englisch

Bitte bewerben Sie sich bis zum 8. März 2020 mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) und der Nennung Ihrer Gehaltsvorstellungen in einer PDF-Datei (max. 10 MB) bei der beauftragten Personalberatung KULTUREXPERTEN Dr. Scheytt GmbH per E-Mail (bewerbung@kulturexperten.de) unter Angabe der Kennziffer KEX_3206.

Durch die Abgabe Ihrer Bewerbung willigen Sie darin ein, dass wir Ihre personenbezogenen Daten in den Systemen der Stiftung und von KULTUREXPERTEN für dieses Bewerbungsverfahren speichern und verarbeiten. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich.

Bei Rückfragen steht Ihnen Annika Sandtner unter der angegebenen E-Mail-Adresse oder der Telefonnummer +49 201 822 89 162 zur Verfügung.

Quellennachweis:
JOB: Gründungsdirektion (m/w/d) für das Museum im Minsk, Potsdam. In: ArtHist.net, 14.02.2020. Letzter Zugriff 15.02.2020. <https://arthist.net/archive/22642>.

Beeskow: DDR-Kunst-Fans erarbeiten an zwei Tagen zwei Ausstellungen

Peggy Lohse, in: Märkische Oderzeitung, 09.02.2020:

Zwölf Kunstinteressierte in zwei Gruppen je sechs Personen. Ein Kunstarchiv mit 10 000 Kunstwerken – 1500 Gemälde, 8000 Grafiken plus Skulpturen und Fotografien. Unzählige Erinnerungen und Vorstellungen über die DDR. Daraus entstehen zwei Ausstellungskonzepte. weiterlesen…

Der vergessene Schatz: Wie die Kunst aus der DDR nach Brasilien kam

Tom Ehrhardt im Gespräch mit Johannes Nichelmann, in: Deutschlandfunkt Kultur, 9.2.2020:

Die größte Sammlung von Kunst aus der DDR befindet sich an einem geheimen Ort, irgendwo in Brasilien. Der Diplomat und Sammler Chagas Freitas wacht über ein fast vergessenes Kapitel deutscher Geschichte. anhören…

Ausstellung zum Thema Arbeit in der DDR im Landtag

Ulrich Thiessen, in: Märkische Oderzeitung, 30.01.2020

Im Blaumann, mit oder ohne Schutzhelm, die Hände vor dem Bauch, so schauen die Arbeiter aus dem VEB Gießerei und Maschinenbau Torgelow in die weiße Lobby der Landtages. Auf den Porträts von Jürgen Parche aus dem Jahr 1988 sind Menschen mit düsteren Blick, mit Fragen auf den Gesichtszüge oder einem Schmunzeln zu sehen. Die Werke sind Teil der Ausstellung „Arbeit, Arbeit, Arbeit“, mit dem das Kunstarchiv Beeskow und das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR erstmals eine große Ausstellung in Potsdam bestreiten. weiterlesen…

Vgl. auch https://taz.de/Das-Bild-der-Arbeit-in-der-DDR-Kunst/!5658813/

Arseholes or artists? How East German art is becoming a new collecting frontier

Catherine Hickley and Anna Somers Cocks, in: The Art Newspaper, 29.1.2020:

In his remarks at the opening of the Utopie und Untergang exhibition last year, the German president Frank-Walter Steinmeier said: “From the western German side, we have perhaps too often made the mistake in the past of looking at the art of East Germany from a political perspective only.”
That is easy to say now that 30 years have elapsed and the political heat has gone out of the matter. The tougher question is why the art of the GDR was subject to censure for so long when its literature was not, a point raised by Ulrich Greiner of Die Zeit newspaper in 1994 during the row over the Neue Nationalgalerie’s showing of GDR art. A lot can be explained by the intolerant academicism of the contemporary art movement in the West—“This is art, while this is not art”—combined with its sense of moral superiority when faced with party collaborators, which conveniently forgets the collaboration demanded by the art market in the West. weiterlesen…

Heimat – dem Maler F. Lattke zum 125. Geburtstag

Der Märkische Bote, 24.1.2020:

Er war nach Carl Blechen der wohl produktivste Cottbuser Künstler – Fritz Lattke, der im fernen thüringischen Weimar lebte, aber stets die Heimat im Herzen trug und sie in zahlreichen stimmungsvollen Landschaftsbildern auf die Leinwand brachte. Mehr als 40 Werke des Künstlers, die aus einer privaten Cottbuser Kunstsammlung und dem Wendischen Museum stammen, sind ab 7. Februar in einer Ausstellung zum 125. Geburtstag des Malers im Großenhainer Bahnhof zu sehen. Fast alle diese Gemälde werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Lattkes Werkverzeichnis umfasst rund 600 Kunstwerke, die unzähligen Illustrationen nicht einzeln genommen. weiterlesen…