Leipziger Maler Günter Richter gestorben

MDR KULTUR, 02. Februar 2026:

Der Leipziger Künstler Günter Richter ist tot. Er starb am 1. Feburar im Alter von 92 Jahren in Leipzig. Der 1933 in Meißen geborene Maler und Grafiker gehörte zur Leipziger Schule. Er studierte bei Bernhard Heisig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) und war Mitbegründer der in den 1970er-Jahren gegründeten Künstlergruppe „Leipziger Grafikbörse“. weiterlesen…

Nachruf: Der Leipziger Maler Günter Thiele ist gestorben

Redaktion, in: Leipziger Zeitung, 24. Januar 2026:

Der Leipziger Maler Günter Thiele ist im Alter von 95 Jahren am Dienstag, dem 20. Januar 2026, im Kreise seiner Familie gestorben. Das teilt seine Galerie, die Galerie Schwind, mit. Günter Thiele, 1930 in Leipzig geboren, zählte zu jener Generation von Kunstschaffenden, die zwischen Nachkriegsrealität und künstlerischer Selbstbehauptung ihren eigenen Weg suchten. weiterlesen…

Bilder traumatischer Taten

Martin Thurner rezensiert Bernhard Heisig und Breslau. Regensburg, Kunstforum Ostdeutsche Galerie, 24.5.–14.9.2025 Katalog hg. von Agnes Tieze. Regensburg, Ostdeutsche Galerie 2025. In: Kunstchronik. Monatsschrift für Kunstwissenschaft Jg. 79 Nr. 1 (2026), https://doi.org/10.11588/kc.2026.1.114612

IM HIER IM JETZT. Karlheinz Wenzel

bis 1. März 2026

Der Maler und Grafiker Karlheinz Wenzel zählt zu den prägendsten Künstlerpersönlichkeiten der Region Mecklenburgische Seenplatte und der Stadt Neubrandenburg. Der im Oktober 2025 verstorbene Künstler malte und zeichnete farbintensive Bilder norddeutscher Landschaften und Städte, schuf eingängige Porträts, großflächige Wandgemälde und Reliefs. Wie kaum ein anderer bereicherte Wenzel mit seinem künstlerischen Schaffen und seinem vermittelnden Wesen in künstlerischen Malzirkeln über Jahrzehnte hinweg den Kunstraum der Region als Maler, als Lehrer und Mentor – und als Mensch.

Die Kunstsammlung Neubrandenburg widmet dem Künstler und Menschen Karlheinz Wenzel in Zusammenarbeit mit Saskia Wenzel und dem Archiv Bildende Kunst, Mecklenburgische Seenplatte die erste Sonderausstellung in der Reihe Im Hier Im Jetzt Karlheinz Wenzel mit Werken aus der Sammlung und dem Nachlass des Künstlers. Neben seinen bekannten Gemälden wie Die große Rosin – Neues Weideland am Kummerower See (1972) und Junge Köchin (1975) werden auch seine sensiblen Radierungen und sein abstrakt-informelles Spätwerk gezeigt.

Gisela und Hermann Bachmann – ihr Künstlerleben und die Nachlassgeschichte

In einem Abendvortrag am Donnerstag, 22. Januar 2026, wird Dr. Dorit Litt – Kunsthistorikerin, Kuratorin, Bachmann-Expertin und ausgewiesene Kennerin der DDR-Kunstgeschichte – im Museum Wilhelm Morgner [Soest] das vielschichtige Œuvre des Malers Hermann Bachmann (1922–1995) vorstellen. weiterlesen…

Beginn des Abendvortrags ist um 18 Uhr. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Die Ausstellung „Schattenfiguren und Lichtgrau. Das Künstlerpaar Hermann und Gisela Bachmann“ ist eine Ausstellung des Kunstvereins Kreis Soest e. V. und läuft noch bis zum 8. Februar 2026 im Museum Wilhelm Morgner.

 

Gespräch mit Ulrike Kremeier zur Ausstellung im Dieselkraftwerk Cottbus: „Die Tage waren gezählt“

radio3 am Nachmittag, 20.01.2026:

In einer Zeit, in der der Besitz eines Druckers einer offiziellen Genehmigung bedurfte, waren illegale Künstlerbücher und -zeitschriften in der DDR ein wichtiges Mittel, sich künstlerisch auszudrücken und sich überhaupt in der Szene vernetzen zu können.

Künstler-Zeitschriften im Selbstverlag waren außerdem besonder intim: praktische kleine Kunstaustellungen, direkt am Körper transportierbar. 300 dieser besonderen Kunst-Erzeugnisse sind aktuell in der Ausstellung „Die Tage waren gezählt“ im Dieselkraftwerk in Cottbus ausgestellt.

Darüber spricht Shelly Kupferberg mit der Kuratorin Ulrike Kremeier, Direktorin am Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst. anhören…

29.11.2025 – 15.02.2026 „Die Tage waren gezählt“. Künstlerbücher und -zeitschriften mit Originalgrafik und Fotografie aus der späten DDR und Ostdeutschland. Dieselkraftwerk Cottbus, Uferstraße/Am Amtsteich 15, Cottbus, Di – So 11:00 – 19:00 Uhr

Cottbuser Künstler Günther Rechn verstorben

rbb24, 5.1.2026:

Der Maler Günther Rechn ist tot. Er ist am Samstag an den Folgen eines Verkehrsunfalls gestorben, wie der rbb aus dem Freundeskreis des Künstlers erfahren hat. Die „Lausitzer Rundschau“ hatte zuvor darüber berichtet. weiterlesen…

Kunstabend: Die Schenkung Rolf Lindemann

Ein Abend in der Kunstsammlung

Rolf Lindemann (geboren 1933 in Magdeburg, verstorben 2017) absolvierte eine Lehre als Dekorationsmaler, bevor er 1947 bis 1949 an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät in Berlin studierte. Es folgte ein Studium der Malerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin bei Kurt Robbel, Bert Heller, Oskar Nerlinger, Gabriele Mucchi und Arno Mohr. Er war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR und von 1980 bis 1989 Gastdozent an der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin. 2000 erhielt Lindemann den Helen-Abbott-Preis.

Aus dem Nachlass des Malers wurden viele Ölmalereien, vor allem Porträts, dem Kunstmuseum Magdeburg übereignet. In vornehmlich kleinen Formaten hielt er seine Sicht auf Menschen – von Studien bis hin zu konkreten Familienmitgliedern – fest.

„Hans Ticha. Retrospektive” – Ausstellung in der Kunsthalle Rostock

Kultur-MV.de, 12.1.2026:

Die Rostocker Kunsthalle widmet dem Künstler Hans Ticha eine umfassende Retrospektive. Der mehrfach preisgekrönte Meister der Buchgrafik wird hier vor allem als Maler präsentiert. Zu sehen sind rund 130 teils großformatige Exponate. Hier unsere Bildergalerie. weiterlesen…

Die Ausstellung „Hans Ticha. Retrospektive” ist bis 15. März 2026 in Rostock zu sehen.

Kunsthalle Rostock, Hamburger Straße 40, 18069 Rostock. Di. – So. 11 – 18 Uhr, montags geschlossen

Künstler Manfred Butzmann gestorben

Liane von Billerbeck, in: taz, 6.1.2026:

Der Künstler Manfred Butzmann irritierte die DDR mit anarchischen Plakaten. Nach dem Mauerfall erteilte er Berlin Abreibungen. Jetzt ist er gestorben. weiterlesen…