Albertinum: Ausstellung „Revolutionary Romances“ zeigt Kunst der DDR im globalen Kontext
MDR KULTUR (Blanka Weber), 4. November 2023:
Kunst in der DDR war international. Das zeigt eine Ausstellung, die am Samstag im Dresdner Albertinum eröffnet. „Revolutionary Romances? Globale Kunstgeschichten in der DDR“ widmet sich künstlerischen Positionen zur Utopie einer sozialistischen Weltgemeinschaft. Sie zeigt Kunst in der DDR als Teil einer globalen Kunstgeschichte, mit Arbeiten aus Kuba, Chile oder Vietnam. Viele der Werke aus den 1950er bis 1990er-Jahren sind erstmals zu sehen. weiterlesen…
Vgl. auch: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1178039.kunst-im-sozialismus-verblichene-ideale.html
„Revolutionary Romances? Globale Kunstgeschichten in der DDR“. Eine Ausstellung des Albertinums in Kooperation mit dem Kupferstich-Kabinett und dem Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. 4. November 2023 bis 2. Juni 2024. Tzschirnerplatz 2, 01067 Dresden. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen. Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, unter 17 Jahren frei
Galerie Gute Stube in Potsdam zeigt „Der Zimmobilienfond“ von Dieter Zimmermann
MAZonline, 29.10.2023:
Bis zum 29. Januar 2024 ist in der Galerie Gute Stube in Potsdam „Der Zimmobilienfond“ von Dieter Zimmermann zu sehen. Die Comic-Malerei in Öl und Acryl thematisiert kleinbürgerliche Idylle und Bedrohliches. weiterlesen…
28.10.2023 -29.1.2024, Galerie Gute Stube, Charlottenstraße 121, 14467 Potsdam. Ausstellung geöffnet: Sa + So 15 – 18, Mo 10 – 14 Uhr, an Feiertagen geschlossen
Verleihung des 3. Kunstpreises zu Ehren von Karl Schmidt-Rottluff Chemnitz an Núria Quevedo
Die Festveranstaltung zur Verleihung des 3. Kunstpreises zu Ehren von Karl Schmidt-Rottluff Chemnitz an Núria Quevedo findet am 14. Oktober 2023 ab 15.30 Uhr (Einlass: 15.00 Uhr) im Hotel Chemnitzer Hof – wie gewohnt im Straumer-Saal – statt. Die Festreden auf die Preisträgerin steuern der Lyriker und Dramatiker Volker Braun sowie der Kunsthistoriker und Kurator Dr. Eckart Gillen bei. Für Grußworte werden Sven Schulze, Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz, Franziska Brech, Leiterin des Geschäftsbereiches Kultur und Tourismus im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, sowie Dr. Angelika Richter, Rektorin der weißensee kunsthochschule berlin, erwartet. weiter…
Zwickau: Malerin Doris Ziegler bekommt Pechstein-Ehrenpreis
In Zwickau erhält die in Weimar geborene und in Leipzig wirkende Malerin Doris Ziegler am Freitagabend den Max-Pechstein-Ehrenpreis – als erste Frau. Seit 1993 wird die Auszeichnung unregelmäßig an Kunstschaffende für ihr Gesamtwerk verliehen. Verbunden ist die Ehrung mit einer Ausstellung in den Kunstsammlungen Zwickau. Die Retrospektive „In den Booten. Doris Ziegler“ überzeugt mit großen Themen und besonderen Farben. anhören…
DDR-Kunst: Von wegen „minderwertig“! Ost-Werke erzielen heute Höchstpreise
Ingeborg Ruthe, in: Berliner Zeitung, 30.09.2023:
Nach 33 Jahren deutscher Einheit gehen die Preise für Kunst aus dem Osten durch die Decke, die im Bilderstreit als „ideologisch kontaminiert“ herabgesetzt wurde. weiterlesen…
„Clara Mosch“: Eine Künstlergruppe und ein Stasi-Spitzel
NDR Kultur – Das Journal, 02.10.2023:
Die Künstlergruppe „Clara Mosch“ hat in der DDR subversive Performances gemacht, u. a. auf Hiddensee, auf Rügen oder am Ufer des Schweriner Sees. Nach der Wende kam raus, dass ihr Fotograf ein Stasi-Spitzel war. Ein krasser Schock für die Gruppe. Wir haben die „Mosch“-Mitglieder Michael Morgner und Thomas Ranft getroffen, um kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit in die gesamtdeutsche Kunsthalle in Morgners Garten zu schauen und auf ihre Kunst in der DDR zurückzublicken. ansehen…
Tagung in Halle: Wie weiter mit DDR-Kunst?
Seit Jahrzehnten wird über Kunstwerke, die in der DDR entstanden sind, eher gestritten als gesprochen. Die zweitägige Tagung „Ostdeutsche Kunst. Bestandsaufnahme und Perspektiven“ in Halle will diese Debatte aufarbeiten und für mehr Akzeptanz der ostdeutschen Kunst in den Museen sorgen. weiterlesen…