Archiv für die Kategorie ‘Sammlung’

Wie gehen ostdeutsche Museen mit DDR-Kunst um?

Ellen Schweda, in: MDR KULTUR, 13.4.2018: Auch fast 30 Jahre nach dem Mauerfall wird diskutiert, wie man mit dem künstlerischen Erbe der DDR-Zeit umgehen soll. MDR KULTUR hat darüber mit Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg, gesprochen. weiterlesen… Vgl. auch den Bericht zur Veranstaltung.

Wohin mit der Kunst? Das Archiv Bildende Kunst verwaltet Vor- und Nachlässe im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Astrid Kloock, in: nd, 23.3.2018: Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte leben etwa einhundert Künstlerinnen und Künstler. Der Kreis hat die größte Flächenausdehnung und die schwächste Besiedlung. Man sagt ihm nach, dass er der ärmste sei. Eigentlich wäre hier genau der Ort, wo es ein Angebot gibt für jeden sterblichen Künstler. Hier gibt es das erste Archiv […]

Eibenstock will einen Künstler ins Bewusstsein rücken, der hier lebte und arbeitete. Eine Ausstellung ist geplant.

Heike Mann, in: Freie Presse, 22.3.2018: Mit seiner Kunst, die dem Kubismus zugerechnet werden kann, war Otto Müller-Eibenstock seiner Zeit weit voraus. Allerdings blieb ihm die Anerkennung dafür in seinem unmittelbaren Umfeld verwehrt. Seinen Lebensunterhalt verdiente Otto Müller-Eibenstock mit Entwürfen für die Textilindustrie. Seit 1932 hatte er dafür in Eibenstock ein eigenes Büro. Er gehörte […]

In Halle wird DDR-Kunst aus dem Depot geholt

MDR KULTUR, 23. Februar 2018: Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten war die Moritzburg in Halle eines der bedeutendsten deutschen Museen für die Kunst der Moderne. Davon blieb nicht viel. Umso größer war die Freude, dass der private Sammler Hermann Gerlinger seine bedeutende „Brücke“-Sammlung 2001 als Leihgabe zur Verfügung stellte. 2017 zog er sie zurück. Das […]

Vier Jahrzehnte Kunstgeschichte

Tatjana Littig, in MOZ, 05.02.2018: Ende vergangenen Jahres hat das Kreisarchiv die ehemaligen Räume der Berufsschule in Beeskow freigezogen. Seitdem lagern die Unterlagen des Landkreises Oder-Spree in den Odersun-Hallen in Fürstenwalde. In der Kreisstadt aber wurden mit dem Umzug Räume frei, die für das Kunstarchiv Beeskow vorgesehen sind. Noch lagern die rund 23 000 Objekte […]

Rotary Club ermöglicht Klingspor Museum Ankauf kritischer Kunst aus der DDR

Offenbach am Main, 2. Januar 2018 Manchmal müssen Gelegenheiten beim Schopfe gepackt werden, die sonst nicht wiederkommen. So bot sich dem Klingspor Museum eine überraschende Gelegenheit, als die Witwe des Künstlers Guillermo Deisler im Begriff war, alle noch verfügbaren Bucharbeiten ihres Mannes aus dem Besitz seines Galeristen Despalles Edition (Mainz und Paris) zu übernehmen und […]

Was zählt, ist die Kunst selbst

Hilke Wagner, in: SZ, 26.09.2017: In seinem Perspektiven-Beitrag „Wende an den Wänden“ (SZ vom 18. September) kritisierte Paul Kaiser, Kunstwissenschaftler und Experte für die Kunst der DDR, dass die Dauerausstellung des Dresdner Albertinums permanent umgeräumt wird und dabei sukzessive die ostdeutsche Kunst aus der Zeit zwischen 1945 und 1989 im Depot verschwindet. Heute veröffentlicht die […]

Archiv zur DDR-Kunst in Beeskow trotz finanziellen Rückzugs gesichert

Märkische Oderzeitung/dpa, 4.8.2017: Das Archiv zur DDR-Kunst auf Burg Beeskow bleibt trotz des finanziellen Rückzugs der Länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Der Landkreis Oder-Spree und das Land Brandenburg wollen die Sammlung weiterhin unterstützen. „Die Inventarisierung der Exponate soll bis April 2019 abgeschlossen sein, danach werden wir weitersehen und auch über Finanzierungen sprechen“, sagte Reiner Walleser, […]

Neue Heimat für die Hoffnung in Altenburg

Eva Marie Stegmann, in: OTZ, 06.07.17: Als Günter Lichtenstein die Pietà von Núria Quevedo zum ersten Mal in ihrem Atelier erblickte, war er tief berührt . „Es war so besonders, das Licht und die Atmosphäre“, sagt der Unternehmer und Kunstliebhaber aus Göpfersdorf. Seit Dienstag komplettiert das wuchtige Werk die neue Dauerausstellung „Kunst des 20. Jahrhunderts“ […]

Bauerngalerie auf dem Ringberg

Karsten Jauch, in: Thüringer Allgemeine, 13. Mai 2017 Wie schnell sich Kunst überlebt, das zeigt das Beispiel Bauerngalerie. Sie wissen nicht, was das ist? Vor genau 30 Jahren wurde sie im Suhler Ringberghotel eingeweiht und trug den schönen bürokratischen Namen „Bauerngalerie des VdgB“. Die Zeitung „Bauernecho“ jubelte damals. In dem Ferienobjekt durften sich die Bauern […]