Verbundprojekt des BMBF

Die öffentliche Sichtbarkeit der Künste in der DDR steht in einem deutlichen Kontrast zu ihrer heutigen ‚Unsichtbarkeit‘. Der größte Teil der in der DDR geschaffenen Kunstwerke lagert seit dem Gesellschaftsumbruch zumeist in Depots.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit dem 1. Mai 2009 geförderte Verbundprojekt „Bildatlas: Kunst in der DDR“ zielt auf eine möglichst umfassende Dokumentation der Malerei aus der DDR. Dabei werden ebenso die Formen des Bildtransfers, die „Wege der Bilder“ in die öffentlichen Sammlungen analysiert, deren Erfassung oft lückenhaft ist.

Das BMBF-Verbundprojekt leistet durch die Vernetzung der Bestandsdaten der Museen und weiterer Sammlungen einen Beitrag für eine zukünftige Erschließung und Nutzung der Werke. Das wird langfristig durch eine Bilddatenbank, eine für den Herbst 2012 geplante Ausstellung zur Funktion der Malerei in der DDR und einen Bildatlas erreicht, welche die wichtigsten Forschungsergebnisse präsentieren. weiterlesen…

Technische Universität Dresden

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